Anzeige

Werbespendings
W&V Data Süßwaren: Wandel im Mediamix?

Man muss kein Corona-Prepper sein, um in Zeiten wie diesen auf Süßigkeiten zu stehen. Die Spendings sind auf einem Top-Level, wie W&V Data zeigt. Und es bewegt sich was im Mediamix der Süßwaren-Brands.

Text: W&V Redaktion

31. März 2020

Anzeige

Die besonders Effekthascherischen unter den Preppern sind sich einig: Schokolade hat das Zeug, zur Tauschwährung in Krisenzeiten zu werden. Natürlich kann man Schokolade horten. Man kann sie aber auch einfach aufessen – als willkommene Nervennahrung oder einfach so.

Was die Werbespendings angeht, wird für Süßes jedenfalls verstärkt Budget aufgefahren. So finden sich gleich drei Süßwaren-Kampagnen im jetzt vorliegenden neuen W&V Data-Ranking zu den 30 werbestärksten Motiven: Ferrero bewirbt seinen Duplo White Schoko-Riegel und Kinder Pingui, Storck die Merci Finest Selection. Ausgewertet wurde die Pre-Shutdown-Woche, also die Woche vom 16. bis 22. März 2020, die auf die dann in Kraft getretene Ausgangsbeschränkung zulief. Das W&V Data-Ranking stützt sich auf die Zahlen von Nielsen. Danach machte in der untersuchten Woche Ferrero für seine beiden Süßigkeiten für 1,47 bzw. 1,33 Millionen Euro brutto Werbedruck, Storck für 1,46 Millionen Euro auf. Alle drei Motive sind TV-Spots.

Bereits seit Jahresstart war das Süßwaren-Segment durch eine Erhöhung des Werbevolumens aufgefallen. 139,30 Millionen Euro wurden hier allein im Januar und Februar in Werbung investiert, wie W&V Data im Dashboard zu den Top-Spendern der wichtigsten Branchen zeigt. Das entspricht einem Plus von über elf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Löwenanteil – 125,18 Euro – floss in den beiden ersten Monaten 2020 in TV, das seit Jahren angestammte Lieblingsmedium der Süßwarenhersteller. Heißt: ein moderates Plus von sechs Prozent. Doch was das Restbudget angeht, zeigt sich: Es bewegt sich was im Mediamix, wenn auch auf kleinem Niveau. So steht hinter den 5,34 Millionen Euro, für die Out-of-Home-Werbeflächen belegt wurden, ein Budgetanstieg von 43 Prozent. Die 0,73 Millionen Euro für Printmedien entsprechen plus 76 Prozent. Bei der Buchung von Onlineportalen legten die Süßwarenhersteller um 173 Prozent drauf auf 7,43 Millionen Euro. Und bei Radio stellt sich das im Grunde von Null kommende Investment (Januar/Februar 2019) auf jetzt 0,6 Millionen Euro als ein Zuwachs von 1600 Prozent dar. Von den Süßwarenherstellern setzen also einige im Gegensatz zu 2019 auf eine neue Vielfalt im Mediamix.

Unsere Tabelle aus W&V Data greift die drei größten Werbespender im Süßwaren-Segment heraus: Ferrero, Storck und Haribo. Gezeigt wird einmal die Verteilung des jeweiligen Mediabudgets kulminiert für Januar und Februar 2020, zum anderen die prozentuale Veränderung gegenüber dem Vorjahrszeitraum.

Die hier herangezogenen Zahlen finden Sie auf unserem neuen Portal W&V Data. Dort können Sie sich nicht nur das gesamte Süßwarensegment mit den Volumina der Markenhersteller im Mediamix anzeigen lassen. Die Daten liegen insgesamt für die 30 wichtigsten Branchen vor. Und genauso finden Sie dort unser Ranking mit den 30 werbestärksten Motiven, wo Sie sich unter anderem die oben erwähnten TV-Spots zu Duplo, Merci und Kinder Pingui anschauen können.

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.


Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann vor allem die Themenumfelder in der Printausgabe von W&V, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Zum Verlag W&V kam Christiane 2001, damals wahrscheinlich noch mit Klapphandy. Seitdem verfolgt sie vor allem, wie Medien und Mediennutzung die Gesellschaft verändern.

Anzeige