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Weihnachtskampagne
Warum der Weihnachtsspot von Apple so gelungen ist

In guter Tradition präsentiert Apple an Thanksgiving seinen jährlichen Weihnachtsspot. Die Geschichte rund um zwei Tänzer ist gelungen, weil sie ein Kriterium nicht erfüllt: 

Text: W&V Redaktion

23. November 2017

Es ist Teil der Geschichte, dass die beiden Tänzer in Apples Weihnachtsspot auch im echten Leben ein Paar sind.
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Es ist eine Kunst, einen Weihnachtsspot zu kreieren. Emotionalisierend soll er sein. Ein bisschen, aber nicht zu kitschig. Er soll die breite Masse ansprechen und zur Marke passen, sich aber von all den anderen weihnachtlichen Werbeclips unterscheiden. Das gelingt nicht immer gut, manchmal sogar gar nicht.

Einer, der die Disziplin aber Jahr für Jahr immer wieder beherrscht, ist Apple. Auch 2017 präsentiert der iPhone-Hersteller seinen jährlichen Weihnachtsspot traditionell an Thanksgiving. Das Video "Sway" stellt sowohl das iPhone X als auch Apple Music und die Earpods in den Fokus.

Per kabellosem Kopfhörer ins Tänzerwunderland

Im verschneiten New York taucht einen Tänzerin in eine glitzernde Weihnachtswelt ein, sobald sie auf ihrem Handy die Musik einschaltet. Tanzend begegnet sie zufällig einem jungen Mann, dem sie einen ihrer – kabellosen – Kopfhörer ins Ohr steckt und ihn so mit ins Tänzerwunderland nimmt. Begleitet werden sie von Sam Smiths Song "Palace". 

Die Tänzer werden gespielt von Lauren Yatango-Grant und Christopher Grant, die in New York City wohnen und im wirklichen Leben miteinander verheiratet sind. Getroffen haben sich die beiden ebenfalls beim Tanzen – bei einem Termin zum Vortanzen.

Der Apple-Spot erfüllt alle Kriterien eines klassischen Weihnachtsclips. Nur eines nicht – aber vielleicht macht gerade das ihn aus: Es fehlt ein Happy End.

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