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Marktforschung
Warum die Treue zu Automarken schwindet

In dem Maße wie Carsharing-Dienste zunehmen, bröckelt die Kundenloyalität zu bestimmten Automarken. Ein Wechsel fällt vielen leicht.

Text: W&V Redaktion

5. April 2019

Nur 20 Prozent der Nutzer ist es wichtig oder sehr wichtig, welche Marke sie beim Carsharing fahren.
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In Zukunft wenden sich die Autofahrer vom Autokauf ab und setzen auf flexible Nutzungen. Full-Service-Miete, Carsharing, Leasing und Auto-Abos werden zunehmend attraktiv. Gleichzeitig werden die Automarken unwichtiger, zeigt eine aktuelle Studie der der Nürnberger Marktforschung Puls. Nur noch jeder Fünfte wünscht sich einen  klassischen Kauf mit Barzahlung. Puls fragte bei 1.020 Autointeressenten in Deutschland nach ihren Präferenzen.  

Kauf vs. Nutzung:

Besonders in Großstädten entwickeln sich Abo- und Carsharing-Angebote zu einem Lifestylethema. Das Bedürfnis nach flexibler Mobilität erfüllen Leasing, Auto-Abos oder Carsharing genauso wie das eigene Auto. Beim Carsharing wird allerdings die gewachsene Kundenloyalität zu Automarken auf die Probe gestellt. So legen laut Puls-Studie 80 Prozent der deutschen Autofahrer beim Carsharing keinen Wert auf eine bestimmte Fahrzeugmarke.

 "Der mit flexiblen Angeboten wie Auto-Abos oder Carsharing verbundene Flirt mit anderen Fahrzeugen weicht offensichtlich die jahrelange gewachsene Kundenloyalität zu Automarken auf", fasst Puls-Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner die Ergebnisse seiner Studie zusammen.

Immerhin 37 Prozent würden für ein Auto-Abo ihre Fahrzeugmarke wechseln.

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