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Testgeschäft
Warum McKinsey auf einmal BHs verkauft

Mit einem stationären Unterwäsche-Shop erprobt McKinsey in den USA neue Technologien für den Einzelhandel. Die Erkenntnisse sollen Retail-Kunden der Beratungsfirma helfen, gegen Amazon zu bestehen.

Text: W&V Redaktion

30. September 2019

Verkauft werden in dem Testladen Schmuck, Unterwäsche, Büstenhalter und Kosmetika.
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In der "Mall of America" in Minneapolis, dem größten Einkaufszentrum der USA, hat McKinsey einen Testladen eröffnet. Dort werden unter anderem Büstenhalter und Kosmetika verkauft. Die Idee dahinter: In dem Shop will die Unternehmensberatung neue Technologien für den Einzelhandel testen. 

Zu den technischen Neuerungen, deren Wirksamkeit erprobt wird, zählen "intelligente Spiegel" und Software-Programme, die das Finden der passenden Kleidungsgröße ohne nerviges Anprobieren ermöglichen sollen. Datenanalyse des Käuferverhaltens gehört ebenso zu den Testfeldern wie digitale Zahlungstechniken.

Mit den Erkenntnissen aus dem Projekt will McKinsey seine Einzelhandels-Kunden gegen den E-Commerce-Giganten Amazon wappnen. Der Shop solle Einzelhändlern mit modernen Technologien helfen, die "Filiale der Zukunft"  aufzubauen, sagte der McKinsey-Partner Praveen Adhi gegenüber der FAZ. 

Laut der Beratung haben allein in diesem Jahr mehr als 8000 Einzelhandelsfilialen in den USA schließen müssen.

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