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Kreation des Tages
Wayne Carpendale und die Angst vor Hühnern

Die neue Aufklärungs-Kampagne von Serviceplan Health & Life für die Felix Burda Stiftung führt viele absurde Phobien vor. Eine davon kann jedoch tödlich sein: "Präventiophobie", die Angst vor der Darmkrebsvorsorge.

Text: W&V Redaktion

18. Februar 2020

Alektorophobie - deutlich harmloser als Präventiophobie.
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Es gibt viele, viele Ängste, die einem das Leben schwer machen können. Zum Beispiel Caligynephobie – die Angst vor schönen Frauen. Oder Germanophobie, die Angst vor deutscher Kultur. Und natürlich Alektorophobie, die Angst vor Hühnern. Und so weiter, und so fort.

So wirklich tödlich ist normalerweise keine davon – im Gegensatz zu einer Angst, die Serviceplan Health & Life für die Felix Burda Stiftung erfunden und in Szene gesetzt hat: "Präventiophobie", die Angst vor der Darmkrebsvorsorge.

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Für den TV-Spot der Kampagne hat Serviceplan Health & Life die TV-Stars Wayne Carpendale und Sissi Perlinger in den Rollen des irren Phobikers und der Ärztin gewonnen, die am Ende aufklärt: "Es gibt viele Phobien. Aber nur eine kann tödlich sein: Präventiophobie".

Der Spot wurde in Zusammenarbeit mit der Filmproduktion Neverest produziert und umgesetzt; Regie führte Gabriel Borgetto. Der Clip wird ab Mitte Februar 2020 pro Bono auf zahlreichen TV-Sendern ausgestrahlt, die den Darmkrebsmonat März unterstützen.

"Das Prinzip von Vorsorge und Prävention ist vielen nicht verständlich", so Carsten Frederik Buchert, Director Marketing & Communications der Felix Burda Stiftung. "Statt als gesunder Mensch Prävention zu betreiben, wird der Vorsorge geradezu phobisch aus dem Weg gegangen. Bis es dann womöglich zu spät ist!"

Dank der Burda-Initiative und der dadurch generierten Aufmerksamkeit für die Prävention von Darmkrebs haben seit Einführung der Untersuchung im Jahr 2002 nach Angaben der Stiftung bereits rund 7,4 Millionen Menschen an der Vorsorgekoloskopie teilgenommen. Dennoch wird das Angebot bisher von nur rund 1,8 Prozent der anspruchsberechtigten Frauen und Männer in Anspruch genommen. Die Kampagne, die auch mehrere Anzeigenmotive umfasst, soll dies ändern.

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Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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