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W&V Data
Werbemarkt: Radio ist der Juli-Gewinner

Das W&V Data-Barometer für den Werbemarkt geht eindeutig nach oben: Im Juli konnte der Abstand zum Vorjahr deutlich verkleinert werden. Profitiert als Werbemedium hat vor allem Radio – aber nicht nur.

Text: W&V Redaktion

19. August 2020

Der Werbemarkt geht weiter nach oben. Vor allem Radio performt, wie die W&V Data-Analyse (hier im Bild) für den Juni-Juli-Vergleich zeigt.
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Für 2,18 Mrd. Euro brutto haben die Unternehmen hierzulande im Juli Werbedruck gemacht. Damit geht der Abstand zum Vorjahr auf nur noch minus 6,3 Prozent zurück. Zum Vergleich: Der Juni dieses Jahres war noch knapp 12 Prozent vom Vorjahresmonat entfernt. Das zeigen die Zahlen für den Werbemarkt, die inklusive Juli ab sofort auf W&V Data abrufbar sind. Die Zahlen stützen sich auf die Erhebungen unseres W&V Data-Partners Nielsen, technisch umgesetzt werden sie zusammen mit Data Lion.

Fasst man die seit Januar investierten Werbebudgets zusammen, ergibt sich ein Volumen von 17,33 Mrd. Euro – und damit eine Differenz zum Vorjahreszeitraum von noch 8,5 Prozent minus. Hier hatte schon die Halbjahresbilanz mit einer Differenz von neun Prozent signalisiert, was die Juli-Zahlen erhärten: Es geht aufwärts im Werbemarkt und die Chancen stehen nicht schlecht, dass die Werbespendings im zweiten Halbjahr in vielen Branchen wieder auf Vorjahresniveau liegen, wenn nicht darüber. Vorausgesetzt, es gibt keinen zweiten Corona-Lockdown.

Größtes Plus für Radio

Schon jetzt über Vorjahresniveau zu liegen – das können einige der Werbekanäle bereits nach Vorliegen der Juli-Zahlen für sich behaupten. Dazu gehört – wenig überraschend – Online mit einem Vorsprung von 5,1 Prozent und die Tageszeitungen mit plus 1,6 Prozent. Unerwartet gut abgeschnitten hat aber Radio, wo die aktuelle Bilanz die Juli-Spendings 2019 um 13,7 Prozent hinter sich lässt. Das hat kein anderes Medium geschafft.

TV als der Abstand vom Werbevolumen der größte Werbeträger hat noch einen Rückstand von 8,2 Prozent, bei den Publikumszeitschriften liegen die Spending-Summen noch elf Prozent unter Vorjahr.

Wie die weiteren Medien im Juli und kulminiert für Januar mit Juli abgeschnitten haben und wie die Differenz zum Vorjahr aussieht, können Sie hier im entsprechenden W&V Data-Dashboard abrufen.

 

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann die redaktionelle Begleitung von W&V Data, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Ihre Interessen: Menschen, Marken, Medien - analog wie digital.

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