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W&V Data-Ranking der teuersten Motive
Wie Sixt die Konkurrenz wegdrückt

Mit seinem neuen TV-Spot ist Sixt ganz vorn dabei im W&V Data-Wochenranking der teuersten Motive. Doch der Autovermieter macht weniger seinesgleichen Konkurrenz, sondern vor allem den Autohäusern.

Text: W&V Redaktion

28. Juli 2020

Die beiden Autovermietungskonkurrenten Sixt und Enterprise haben es beide ins W&V Data-Ranking der 30 teuersten Motive geschafft. Doch Sixt hat ganz andere Gegenspieler im Visier.
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In seinem neuen Motiv bewirbt Sixt kein klassisches Mietauto-Angebot. Sondern Sixt trommelt hier für ein Auto-Abo “Sixt+“: „Sag No zu allem, was Dich am Autokauf stört“ – wie hohe Kosten beim Kauf oder lange Laufzeit. Sixt+ verspricht stattdessen eine Art Easy-Going-All-inclusive-Modell. Damit attackiert Sixt zwar auch die Konkurrenz anderer Autovermieter – sofern das Auto-Abo eine Alternative zum Mietwagen ist. Vor allem aber greift die Sixt-Offensive nach dem angestammten Terrain der Autohäuser und ihrer Verkaufsvorstellungen.

Mit einem Spendingvolumen von 1,45 Mio. Euro brutto kam der TV-Spot von Sixt auf Platz elf der 30 teuersten Spots einer Woche, wie sie W&V Data regelmäßig ausweist (gestützt auf die Zahlen unseres W&V Data-Partners Nielsen). Für das neue, ab sofort hier abrufbare W&V Data-Ranking wurde der Zeitraum 13. bis 19. Juli 2020 ausgewertet.

In der untenstehenden Tabelle können Sie sich den Spot von Sixt direkt ansehen. Ebenfalls ansehen können Sie sich den TV-Spot der Autovermietungskonkurrenz Enterprise, der in der neuen W&V Data-Rankingwoche für rund 1,15 Mio. Euro brutto geschaltet wurde – das gibt Platz 19.

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Autobauer machen ihrerseits Druck

Die Autohersteller selber machten parallel in der jetzt ausgewerteten Woche ebenfalls mächtig Druck: Gleich acht Spots aller namhaften Autobauer finden sich im aktuellen W&V Data-Ranking der Top 30. Hier im W&V Data-Dashboard der 30 teuersten Motive können Sie sich die jeweiligen Spots direkt ansehen und abrufen, welche Werbebudgets jeweils dahinterstehen.

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann vor allem die Themenumfelder in der Printausgabe von W&V, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Zum Verlag W&V kam Christiane 2001, damals wahrscheinlich noch mit Klapphandy. Seitdem verfolgt sie vor allem, wie Medien und Mediennutzung die Gesellschaft verändern.

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