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Rebranding oder Aprilscherz?
Wird Volkswagen zu Voltswagen?

Die Story ist gut: Eine versehentlich zu früh verschickte Pressemitteilung soll die Information durchgestochen haben, dass Volkswagen in den USA zu Voltswagen werden soll, zumindest für die elektrifizierten Modelle.

Text: W&V Redaktion

30. März 2021

Volkswagen investiert 35 Milliarden Euro in E-Autos
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Zum Anspruch des Autobauers, beim Thema Elektroantrieb aufzuholen, könnte das mögliche Rebranding passen. Volkswagen will den  Anteil der verkauften E-Autos deutlich erhöhen, aktuell ist er noch verschwindend gering. 2020 waren bei Volkswagen von insgesamt 9,3 Millionen verkauften Fahrzeugen weltweit nur knapp 232.000 mit Elektromotor ausgestattet. Bis 2025 will Volkswagen weltweit mehr als eine Million E-Autos pro Jahr verkaufen.

Über die versehentlich verschickte Pressemitteilung berichten unter anderem die US-Medien CNBC und USA Today. Demnach sei die Pressemitteilung noch unvollständig gewesen, mit Platzhaltern für Zitate und Bildmaterial. Der eigentliche Versand sei für den 29. April geplant gewesen, nicht für den 29. März.

Schon heute kommuniziert es der Autobauer bei Twitter:

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CNBC zitiert einen Insider, der die Echtheit der Pressemitteilung bestätigt habe. Gleichzeitig gibt es Skepsis an der Authentizität. Mit Blick auf den 1. April – der in den USA als Fool's Day genauso begangen wird wie in Deutschland – gibt es auch den Verdacht, es könnte sich um einen vorgezogenen Aprilscherz handeln. PR-Desaster oder Aprilscherz - am 1. April wissen wir mehr.


Autor: Franziska Mozart

arbeitet als freie Journalistin für die W&V. Sie hat hier angefangen im Digital-Ressort, als es so etwas noch gab, weil Digital eigenständig gedacht wurde. Heute, wo irgendwie jedes Thema eine digitale Komponente hat, interessiert sie sich für neue Technologien und wie diese in ein Gesamtkonzept passen.

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