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Welle der Corona-Solidarität
Yoopies meldet Rekord bei Freiwilligen

Normalerweise vermittelt die Yoopies.de Kinderbetreuer. Jetzt konzentriert sich die Online-Plattform auf Hilfe für Klinikpersonal – kostenlos. Und erlebt eine riesige Welle der Solidarität.

Text: W&V Redaktion

20. März 2020

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In Frankreich haben sich seit Samstag rund 10.000 Freiwillige gemeldet, die sich bereit erklären, die Kinder von Krankenhausmitarbeiter*innen zu betreuen. In Deutschland, wo die Plattform Yoopies nicht so bekannt ist, melden sich momentan rund 100 Freiwillige pro Tag. Das Angebot an freiwilligen Helfern habe sich verzehnfacht, berichtet Heinrich Reuss, General Manager von Yoopies in Deutschland. Reuss spricht von einer Welle der Solidarität.

Aber in vielen Regionen bestehe weiterer Bedarf, so Reuss, der die Vermittlungsdienste während der Dauer der Corona-Epidemie kostenlos anbietet. Seit Dienstag dieser Woche kooperiert die Kinderbetreuungsplattform Yoopies.de mit einem der größten Gesundheitsunternehmen Deutschlands, sowie einigen Universitätskliniken in Deutschland.

Regionaler Bedarf

Während in Berlin und München der Bedarf durch bestehende Registrierte auf Yoopies.de gedeckt werden konnte, gestaltet sich die Mobilisierung von Helfern für arbeitendes Krankenhauspersonal in anderen Städten schwieriger, so Reuss. „Da unsere Partner an 64 Standorten bundesweit tätig sind und mancherorts die Möglichkeit der Hilfestellung noch nicht kommuniziert wurde, hoffe ich innigst auf Ihre Hilfe, die entsprechende Kommunikation breitenwirksamer zu ermöglichen und dem Krankenhauspersonal flächendeckend zu helfen“, bittet Reuss.

Eine Presseaussendung von Yoopies am 17. März rief deutschlandweit dazu auf, sich als freiwilliger Helfer zu registrieren, um Krankenhauspersonal bei der Kinderbetreuung zu unterstützen. Nur wenige Stunden nachdem der Kölner Stadt-Anzeiger, die Stuttgarter Zeitung, die Stuttgarter Nachrichten, das Journal Frankfurt, das Hamburg-Magazin und weitere Medien über den Solidaritätsaufruf von Yoopies berichtet hatten, registrierten sich in den jeweiligen Städten bereits Hunderte Bürger als freiwillige Helfer. Von Studenten und Schülern, bis hin zu KiTa-Betreuern, deren Arbeitsplatz zurzeit geschlossen ist, traf eine unvergleichliche Welle der Solidarität ein, berichtet Reuss.

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Keine Gewinne auf Staatskosten

Staatliche Finanzierungshilfe hat Heinrich Reuss nicht angefragt. „Wir sind zwar in der Krise gemeinnützig tätig, aber wir sind ein gewinnorientiertes Unternehmen“, sagt Reuss. Die Einkünfte aus dem normalen Geschäft laufen schließlich weiter. „Wir wollen keine Zusatzgewinne auf Staatskosten machen“, erklärt Reuss. „Das wäre das falsche Signal.“

Mittlerweile können sich auch pflegebereite Freiwillige bei Yoopies registrieren, die über keine Pflege-Ausbildung verfügen. Auch für Eltern und ältere Menschen ist die Vermittlung bei Yoopies derzeit kostenlos.

Übrigens: Wer sich als freiwilliger Helfer registrieren möchte, kann das über diesen link tun.

Über Yoopies

Das Unternehmen wurde im Jahr 2012 von Benjamin Suchar und Jessica Cymerman gegründet. Mittlerweile ist es mit über drei Millionen Mitgliedern Europas führende Plattform im Bereich Kinderbetreuung. Das Unternehmen mit Sitz in Paris operiert in 20 Ländern weltweit. Das StartUp hat sein Tätigkeitsfeld in der Zwischenzeit auf die Bereiche Hausaufgabenbetreuung, Seniorenbetreuung, Tierbetreuung und Haushaltshilfe ausgeweitet.

Das Yoopies-Logo

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