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Modehandel
Zalando setzt weiter auf Nachhaltigkeit

Zalando setzt sein Engagement für Nachhaltigkeit in der Modebranche fort: Neben einem Report und einem Podcast zu dem Thema launcht die Online-Plattform unter anderem einen speziellen Filter für seinen Webshop.

Text: W&V Redaktion

20. April 2021

Der Zalando-Shop bietet nun einen Filter für nachhaltigere Mode.
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Die Modeindustrie gehört mit zu den größten Klima-Killern auf dieser Erde: Wie der "Fashion on Climate 2020"-Bericht der Global Fashion Agenda und McKinsey aufzeigt, verbraucht sie jährlich weltweit von der Produktion über die Nutzung bis zur Entsorgung rund 2,1 Milliarden Tonnen CO2. Wobei nicht alles auf die Kappe der Produzenten geht, auch die Konsumenten sind mit 20 Prozent an dieser traurigen Bilanz beteiligt.

Zalando versucht bereits seit Herbst 2019, mithilfe der do.More-Nachhaltigkeitsstrategie seinen ökologischen Fußabdruck aktiv zu verringern. Im Zuge dieser Initiative hat die Mode-Plattform aktuell noch einmal Gas gegeben und verschiedene Projekte zum Thema Nachhaltigkeit angestoßen. Eines davon ist der Report "It Takes Two - Wie Industrie und Konsument:innen gemeinsam die Attitude-Behaviour-Gap für nachhaltige Mode schließen können", der soeben veröffentlicht wurde und die Ergebnisse aus zwei länderübergreifend durchgeführten (Deutschland, Frankreich, Schweden, Italien und Vereinigtes Königreich) qualitativen und quantitaven Untersuchungen vereint.

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Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Shoppingverhalten driften auseinander

Eine zentrale Erkenntnis aus dem Bericht ist: Viele Modekund:innen kaufen nicht so nachhaltig ein, wie sie es eigentlich gerne möchten. Zwar hinterlässt die Coronavirus-Pandemie auch in diesem Markt ihre deutlichen Spuren, indem sie bei vielen Kund:innen ein Umdenken ausgelöst hat. So sagen zwei Drittel der Modekonsument:innen, dass Nachhaltigkeit für sie noch wichtiger geworden ist, seitdem die Krise begonnen hat. Doch beim Shopping selbst tun sich viele schwer damit, ihre nachhaltigen Ziele und Werte in die Kaufentscheidungen einfließen zu lassen. Ein Beispiel dafür: 60 Prozent der Studienteilnehmer:innen gaben an, dass ihnen Transparenz wichtig ist. Aber nur 20 Prozent informieren sich bewusst beim Shoppen.

Auf Basis dieser Untersuchung hat Zalando zehn Empfehlungen erarbeitet, die der Modebranche dabei helfen können, nachhaltiger zu werden. Darunter sind Tipps wie "Sprich so über Nachhaltigkeit, dass es jede:r versteht", "Hilf deinen Kund:innen dabei, nicht mehr, sondern richtig zu kaufen" und "Investiere in ein Secondhand-Angebot". Hier geht es zu dem vollständigen Report.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Einige dieser Erkenntnisse und Tipps hat Zalando nun selbst in die Tat umgesetzt: Ab heute können Kund:innen im Fashion-Store das nachhaltigere Modesortiment von Zalando nach den Werten filtern, die ihnen besonders wichtig sind. Darüber hinaus verstärkt die Mode-Plattform ihr Engagement im Secondhand-Bereich: Ab dem 22. April können Konsument:innen in sieben zusätzlichen Märkten neutwertige gebrauchte Mode bei Zalando eintauschen und kaufen.

Schließlich hat Zalando heute auch noch eine deutschsprachige Podcast-Serie mit dem Titel "Small Steps, Big Impact - Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit in der Mode". Darin spricht Moderatorin Karin Teigl alle zwei Wochen mit Persönlichkeiten aus der Modebranche über das Thema Nachhaltigkeit. In der aktuellen Episode geht es beispielsweise um "Bio-Baumwolle & Co - Nachhaltige Materialien für deine Garderobe", zu Wort kommen dabei Sophie Passmann und Lavinia Muth von Armedangels.

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