Anzeige

do.BETTER
Zalandos Frauenanteil auf Führungsebene steigt

Lange Zeit dominierten Männer die Führungspositionen bei Zalando. 2019 setzte sich das Unternehmen zum Ziel, das Geschlechterverhältnis in den Führungsebenen auszugleichen. Dieses Ziel rückt näher.       

Text: W&V Redaktion

4. November 2021

Bei Zalando steigen immer mehr Frauen in die Führungsebenen auf.
Anzeige

Frauen bei Zalando – das war lange Zeit ein sensibles Thema. Weiße Männer dominierten die Chefetagen des Versenders und in den Geschäftsberichten ließ das Unternehmen verlauten, dass man bis zum Jahr 2022 keine Frauen in den Vorstand aufnehmen wolle. Dem Image von Zalando tat das nicht gut, und so entschied man sich 2019 zur Einführung einer Frauenquote für das Management. Inzwischen hat der Modeversender den Frauenanteil auf den fünf obersten Führungsebenen auf 35,2 Prozent erhöhen können und ist dem Ziel, bis 2023 einen Anteil von 40-60 Prozent zu erreichen, schon recht nahegekommen. Zum Vergleich: 2020 lag der Frauenanteil noch bei 30,4 Prozent. 

Auch in den Technologieteams geht der Frauenanteil bei Zalando nach oben. Nach 16,7 Prozent im Jahr 2020 sind nun 21,2 Prozent Frauen, wobei das Ziel von 40-60 Prozent im Jahr 2023 hier noch vergleichsweise weit entfernt scheint. 

Aktueller Diversitäts- und Inklusionsbericht 

Konkrete Details zu den Frauenquoten und zur Vielfalt der Beschäftigten bei Zalando enthält der nunmehr zweite Diversitäts- & Inklusionsbericht do.BETTER, den das Unternehmen gerade veröffentlicht hat. Während im fünfköpfigen Vorstand mit Astrid Arndt nur eine Frau vertreten ist, beträgt der Frauenanteil auf den Vice President-, Director- sowie Head-Ebenen jeweils zwischen 34,4 und 36,1 Prozent. Bei Internationals sieht es sogar noch etwas besser aus. Jim Freeman aus den USA sitzt als CBPO im Vorstand und auf den Ebenen Vice President, Director und Head beträgt der Anteil von Internationals knapp unter oder sogar über 50 Prozent.  

Insgesamt, so das Fazit des Berichts, komme Zalando gut voran. Man habe vieles getan, um die Wertvorstellungen des Unternehmens in die Praxis umzusetzen. Das gilt zum Beispiel für die weiter erhöhte Diversität im Fashionstore sowie die Erweiterung des Sortiments mit Fokus auf Produkte aus unterrepräsentierten Gruppen. Zalando Co-CEO David Schneider: "Wir wollen zuhören, dazulernen und die richtigen Maßnahmen ergreifen – um bei Zalando ein vielfältiges und inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle entfalten können."

Anzeige