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Kevin Spacey
30-Millionen-Strafe entfacht hitzige Diskussionen

Wegen sexuellem Fehlverhalten muss Schauspieler Kevin Spacy den Machern der Serie “House of Cards“ 30 Millionen US-Dollar zahlen. Das Urteil sorgt unter anderem auf Twitter für viel Aufregung.

Text: W&V Redaktion

23. November 2021

Kevin Spacey wurde von einem Schiedsgericht zu Strafzahlungen verurteilt
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Er war eines der berühmtesten Gesichter des im Jahre 2017 publik gemachten #MeToo-Skandals. Mehrere junge Männer warfen dem Hollywood-Schauspieler Kevin Spacey sexuelle Übergriffe vor, zu denen es unter anderem auch beim Dreh der Netflix-Erfolgsserie “House of Cards“ gekommen sein soll. Spacey wurde daraufhin gefeuert und nach dem Rauswurf verklagten die Macher der Serie den Schauspieler auf Schadensersatz. Die sechste Staffel musste umgeschrieben werden und wurde ohne den 62-Jährigen gedreht, was zu Verlusten in Millionenhöhe führte, hieß es in der Anklage.

Gericht verurteilt Spacey zu 31 Millionen USD Strafzahlungen

Nach einem dreijährigen Rechtsstreit verurteilte ein Schiedsgericht in Los Angeles Spacey nun zu einer Strafzahlung von rund 31 Millionen Dollar. 29,5 Millionen Dollar gehen als Schadensersatz an MRC, die Produktionsfirma von “House of Cards“. Hinzu kommen 1,2 Millionen Dollar für Anwaltskosten sowie 235.000 Dollar an sonstigen Kosten.

Bei Twitter sorgt das Urteil für viel Empörung. Die einen sind ungehalten, dass Spacey bislang nicht schuldig gesprochen wurde. Das Urteil begründet sich auf Vertragsbruch und der Schauspieler weist bis heute alle Vorwürfe sexueller Belästigung von sich.

“Seltsame Systeme bei den Amis“, heißt es da. Und: “Das ist nicht nur seltsam, sondern zutiefst abscheulich. Spacey wurde freigesprochen von allem und sie setzen noch eines drauf.“

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Andere sind wütend, dass Spacey zwar Strafe zahlen muss, aber die Opfer damit kein Recht bekommen.

“Langsam aber sicher kommen die chicken-hawks nach Hause, wenn Hollywood Vergewaltigern, Pädophilen und Sexualtätern freien Lauf lässt“, “… Hollywood scheint sich überhaupt nicht um die unzähligen schmutzigen alten Männer zu kümmern, die junge Frauen vergewaltigt und belästigt haben. Und als wäre Spacey der Erste, der junge Männer am Set belästigt“, so einige der Kommentare.

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„Das ist einfach zu gut. Kevin Spacey muss 31 Millionen zahlen, weil er seine Hände nicht bei sich behalten kann.“

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Andere fordern viel härtere Strafen:

“Wir kümmern uns nicht darum, wie viel er einem Unternehmen zahlen muss. Er muss zuerst eingesperrt werden.“

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Autor: Hannah Klaiber

Hannah Klaiber führt seit 2011 die Schmier & Fink UG in München und Berlin, die seit jeher auf das "Star Wars"-Motto setzt: "Do… or do not. There is no try." Bevor sie sich mit ihrer Redaktionsagentur den größten beruflichen Traum erfüllt hat, tobte sie sich unter anderem als Head of Entertainment Department beim Condé Nast-Verlag aus. Dafür, dass es auch in ihrer Freizeit nie langweilig wird, sorgen ihre zwei Hunde Lumi und Averell genauso wie ihre Arbeit als ehrenamtliche Sanitäterin.

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