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Digital Out of Home
Agof und DMI machen gemeinsame Sache

Die Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung und das Digital Media Institute sind eine Kooperation eingegangen: Ziel ist die Entwicklung eines neuen Reichweitenstandards für Digital Out of Home im Indoor-Bereich.

Text: W&V Redaktion

11. Juni 2021

Agof und DMI wollen gemeinsam einen Reichweitenstandard für Digital Out of Home entwickeln.
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Die Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung (Agof) erweitert ihr Betätigungsfeld: Ab sofort wird die Hüterin der digitalen Reichweitenwährung gemeinsam mit dem Digital Media Institute (DMI), dem Netzwerk und zentralen Bindeglied der Digital-Out-of-Home-Branche, einen neuen Reichweitenstandard für DOOH entwickeln. Dieser soll dann explizit für die digitalen Screens im Indoor-Bereich gelten, also beispielsweise in Flughäfen, Supermärkten, Autobahnraststätten, Shopping Malls und U-Bahnhöfen. Davon ausgenommen sind dagegen die digitalen Out-of-Home-Werbeträger auf der Straße.

"Als agof haben wir den Anspruch, für alle digitalen Kanäle valide Standards und vergleichbare Planungsdaten anzubieten. Daher haben wir uns sehr gefreut, dass die DOOH-Branche über das DMI den Kontakt zu uns gesucht hat. Wir möchten hier gerne unsere langjährige Exper­tise und Erfahrung in der Entwicklung von neuen Mediastandards einbringen und dabei helfen, auch in diesem Werbesegment für weitere Planungssicherheit zu sorgen", sagt Claudia Dubrau, Geschäftsführerin der Agof. Dabei freue sie sich über einen erfahrenen Partner wie das DMI, das sowohl eine hervorragende Kenntnis des Mediums als auch bereits einige Erfahrung bei der Erhebung von DOOH-Daten mitbringe, so Dubrau weiter.

So hat das DMI mit der Public & Private Screens (P&PS) eine Markt-Media-Studie entwickelt, die von der GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung durchgeführt wird und valide Leistungswerte und Zielgruppendaten für DOOH-Werbeträger in Deutschland ausweist. Seit Anfang 2020 liefert die P&PS über das ständige Trackingpanel GIM Traces monatlich aktualisierte Studiendatensätze.

DOOH soll im digitalen Kanon vergleichbar werden

"Digital Out of Home weist – trotz der Tatsache, dass es ein One-to Many-Medium ist – sehr viele Parallelen zum klassischen digitalen Werbekanal auf", ergänzt Frank Goldberg, Geschäftsführer des DMI. Eklärtes Ziel der Kooperation sei daher, einheitliche, verlässliche Planungsdaten für DOOH auf einem Niveau mit der bisherigen digitalen Reichweitenwährung zu schaffen, so Goldberg weiter. "So kann DOOH im Vergleich und gemeinsam mit dem gesamten digitalen Kanon geplant und bewer­tet werden, ein aus unserer Sicht entscheidender Schritt zum weiteren Wachstum dieses agilen Mediums."

Digital Out of Home (DOOH) gilt derzeit als einer der am stärksten wachsenden Werbekanäle. Laut der aktuellen Nielsen-Statistik konnten die digitalen Außenwerbemedien mit einem Umsatz von über 60 Millionen Euro im April 2021 um rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zulegen - und liegen damit sogar deutlich über den Ergebnissen von April 2019 (50,9 Millionen Euro). Damit hat DOOH als einziges Medium bereits das Niveau aus der Vor-Corona-Zeit bereits erreicht beziehungsweise sogar überschritten. Im gesamten Out-of-Home-Werbemarkt beläuft sich der Anteil von DOOH mittlerweile auf 33 Prozent.


Autor: W&V Redaktion

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