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Gegen Fake-News
Aktion im Südwesten: Journalismus zeigt Gesicht

Zeitungen in Baden-Württemberg wollen das Vertrauen der Menschen in lokalen Journalismus zurückgewinnen und starten eine Kampagne, die die Haltung der Schreiber selbst zeigt.

Text: W&V Redaktion

6. November 2019

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Guter Journalismus beginnt in guten Köpfen. Davon sind Journalisten, Redakteure und Verleger im Südwesten Deutschlands überzeugt. Mit der Kampagne "Journalismus zeigt Gesicht" will die Branche die Menschen hinter den Zeitungen in den Fokus rücken. Denn das, was sie berichten, prägt unser Weltbild und damit auch unsere Gesellschaft. Ihr Anspruch, den sie selbst an guten Journalismus haben, ist das Kernstück der Kampagne.

"Die beste Zeit für guten Journalismus ist jetzt" lautete darum die gemeinsame Schlagzeile auf fast allen Tageszeitungen in Baden-Württemberg am heutigen Mittwoch. Der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) will mit der Aktion auf den Wert der lokalen Redaktionen hinweisen: Wer professionellen Journalismus vor Ort wertschätzt, der verteidige die Meinungsfreiheit und damit eine der tragenden Säulen der Demokratie.

"Weltweit werden Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit angegriffen und auf verschiedenste Weise bedroht", sagt VSZV-Vorsitzender Valdo Lehari jr. Auf vielen sozialen Medienplattformen sei die Grenze zwischen Lüge und Wahrheit oft nicht mehr unterscheidbar. Daher sei es wichtig, verlässlichen Qualitätsjournalismus zu stärken.

Die Kampagne bezieht viele Redakteurinnen und Redakteure der Zeitungen mit ein: Sie geben in Porträtanzeigen ihre Statements ab:

Sie sehen ihren Auftrag als die Suche nach der Wahrheit. Ehrlichkeit, Vertrauen, Nähe und Qualität dienen dabei als Eckpfeiler. Die wichtigste Rolle spielen aber die Journalisten selbst.

Jeder kann die Aktion über Social Media unterstützen, indem er/sie ein vorübergehendes Facebook-Profilbild mit Slogan einstellt.

Ins Leben gerufen wurde die Kampagne von VSZW-Vorstand und Ex-Südkurier-Chef Rainer Wiesner. Verantwortlich für die Kreation zeichnet die Kreativagentur Leagas Delaney aus Hamburg. Koordiniert wird die Kampagne von Das Kampagnenbüro.

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