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Webradio-Beteiligung
Antenne Bayern steigt bei Laut.fm ein

Neben Springer, Frank Otto und NWZ wird auch Antenne Bayern Investor bei der Laut.AG, die im Netz Laut.fm und Laut.de betreibt. 

Text: W&V Redaktion

20. September 2018

Antenne Bayern engagiert sich auf allen Verbreitungswegen.
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Antenne Bayern baut das Webradio-Engagement aus – indem der bayerische Privatfunk-Platzhirsch bei der nationalen Audioplattform Laut.fm einsteigt. Die Unternehmensgruppe erwerbe 26,87 Prozent am Betreiber Laut.AG, teilt Antenne Bayern am Donnerstag mit. Das Konstanzer Unternehmen, aktiv in den Bereichen Online Audio/Webradio und Musikjournalismus, betreibt unter anderem die Online-Angebote Laut.de und die Offerte Laut.fm rund um User Generated Radio.

Antenne-Bayern-Chef Karlheinz Hörhammer hebt das "Novum für den deutschen Audiomarkt" hervor: "Es ist die erste direkte Beteiligung eines privaten Radiosenders an einer nationalen Audioplattform." Noch dazu an einer bereits etablierten: Das Musikmagazin Laut.de erreicht laut Agof monatlich über 0,5 Millionen Leser (August).

Die nationale Audioplattform Laut.fm zählt 6,9 Millionen Sessions und 5,7 Millionen Hörstunden pro Monat, wie aus der MA 2018 IP Audio III hervorgeht. Als wichtigste Plattform für User Generated Radio versammelt Laut.fm inzwischen nach eigenen Angaben über 3000 Radiostationen – von Kinderliedern bis Death Metal, von deutschem Hip­hop bis Volksmusik.

Laut Sven Rühlicke, Geschäftsleiter Digital bei Antenne Bayern, gehört der Einstieg bei der Laut.AG zur nationalen Digitalstrategie der Münchner. Rühlicke: "Mithilfe der skalierbaren Technologie von Laut.fm und der Content-Expertise von Antenne Bayern werden wir Online Audio national weiter vorantreiben." Mit dem Team um Rainer Henze, Vorstand Laut.AG, arbeiten die Münchner bereist seit zwei Jahren erfolgreich in der Vermarktung zusammen.

Neben Antenne Bayern sind Axel Springer, Frank Otto und NWZ strategische Investoren der Laut.AG.

In den letzten Monaten an der Spitze von Antenne Bayern stellt Karlheinz Hörhammer damit wichtige strategische Weichen. Auch hat der Sender Interesse an einem Einstieg beim privaten bayerischen Jugendradio EgoFM bekundet. Wenn Hörhammers Nachfolger  Felix Kovac 2019 übernimmt, sind die Marken der Unternehmensgruppe digitaler und eventuell auch jünger aufgestellt. 

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