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Kampagne
Audio-Sitcom Callboy und Fyeo bekommen Auftritt

ProSiebenSat1 pusht seine neue Podcast- und Audio-App Fyeo mit einer multikanalen Kampagne von der Berliner Agentur Noga. Neues Highlight in der App ist "Callboy", die erste deutsche Sitcom zum Hören.

Text: W&V Redaktion

18. Mai 2020

Zeigt das Hören: die neue Marken-Kampagne für Fyeo.
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Mit der neuen Audio App Fyeo, die seit 23. April verfügbar ist, hat ProSiebenSat.1 die Messlatte für Audio Entertainment höher gelegt. Das Medienunternehmen spricht von einer Wiedergeburt des Hörspiels im Geiste einer HBO-Serie. Zum Start der App gibt es 15 Eigenproduktionen in den unterschiedlichsten Genres. Begleitet wird der Launch von einer Kampagne der Berliner Agentur Noga. Sie soll die Marke aufbauen helfen und die Zahl der App-Downloads pushen.

Kern der Kampagne ist der Claim "I’m on Fyeo", der sich zusammen mit visuell aufmerksamkeitsstarken "Soundrings" in allen Assets entlang der digital ausgerichteten Customer Journey wiederfindet. Jedes einzelne Asset, heißt es, lasse sich dabei hinsichtlich gesetzter KPIs schnell und einfach optimieren.

Spots für Youtube und TV

Pures Hören soll in der Kampagne im Vordergrund stehen. Und das, obwohl man in der Kommunikation vor allem auf Bewegtbild-Kanäle setzt. "Die Kampagne befördert den Hörcontent durch das Auge direkt in den Gehörgang. Selbst die audiophilste Zielgruppe erreicht man am effektivsten über originellen Bewegtbild-Content in den richtigen Kanälen", sagt Agentur-Geschäftsführer Stefan Amtmann. "Selten war es so aufregend, Leuten mit Kopfhörern beim Hören zuzusehen."

Die Spots für Youtube und TV entstanden unter der Regie von Hauke Hilberg und der Produktion Czar Film aus Berlin. Daneben setzt die Kampagne vorrangig auf das Universum von Facebook mit besonderem Augenmerk auf Instagram. Hierfür lieferte der Fotograf André Josselin zusätzliche Bewegtbild-Aufnahmen, die für Story-Ads und Postings mit dem Audiocontent von Fyeo in Einklang gebracht wurden. Das einheitliche Look and Feel der Kampagne komplettieren Display Ads.

Noga sicherte sich den Auftritt im Rahmen eines Pitches im Wettstreit mit anderen Pool-Agenturen und kümmerte sich als Leadagentur unter anderem um die Contenterstellung und Orchestrierung der "sehr flexiblen" Kampagne. Noga zählt aktuell 5 feste Mitarbeiter und betreut Kunden wie Verivox und Around Home. Unterstüzug bekommt die Kreativeinheit in Berlin von den Kollegen der Fyff. Die Nürnberger Agentur, die Amtmanns Bruder mitgegründet hat, ist der Support von Noga nicht nur bei Backoffice-Aufgaben.

Premiere mit der Audio-Sitcom Callboy

Zeitgleich mit dem Start der Kampagne launcht Fyeo mit "Callboy" die erste deutsche Audio-Sitcom. Im Mittelpunkt der neuen Serie steht Callcenter-Mitarbeiter Aydin, der neben unzufriedenen Kunden und anstrengenden Mitarbeitern auch noch die Marotten seines Chefs aushalten muss. Aydin (Denis Moschitto) ist Callboy. Jedoch beschränken sich seine Dienste auf seelische Streicheleinheiten: Er arbeitet im Callcenter des Online-Versandhauses Jangtse und hat ein offenes Ohr: Sie wollen einen rassistischen Papagei zurückgeben? No problem. Ihre 45.000 Euro teure Hüpfburg in Form der Titanic macht Ihnen nach einer Woche keinen Spaß mehr? Kein Ding. Wir stornieren die Bestellung ohne Probleme. Neben unzufriedenen Kunden, darunter Daueranruferin Frau Schulze (Gaby Köster), muss sich Aydin mit Kollegen wie Neuzugang Jenni (Jasmin Schwiers) und seinem Chef, Kontroll-Freak Kevin (Benedikt Hahn) auseinandersetzen.

Die ersten beiden Folgen stehen kostenlos zur Verfügung, alle weiteren Doppelfolgen können von Premium-Nutzern nacheinander wöchentlich abgerufen werden. Produziert wird die Audio-Sitcom von Chinzilla Films in Zusammenarbeit mit The Heart. Autor ist YouTuber und Goldene-Kamera-Preisträger Joseph Bolz.


Autor: Peter Hammer

begleitet seit vielen Jahren redaktionell die Agentur-Branche, für die W&V wie auch früher für den Kontakter. Als Ressortleiter wie Redaktionsleiter. Liebt gute Kreation, aber mehr noch interessante und innovative Geschäftsmodelle. Unabhängig von Kanal und Größe. Was ihn immer wieder überrascht: Wie viele spannende Menschen es in der Branche gibt.

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