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Sturmtief Sabine
Aus Sorge um die Zusteller: Zeitungen bieten E-Paper an

Wegen des Sturms in Deutschland haben mehrere Zeitungen angekündigt, die Montagsausgabe aus Sorge um die Sicherheit der Zusteller nicht auszuliefern, sondern als kostenloses E-Paper bereit zustellen.

Text: W&V Redaktion

10. Februar 2020

Sturmtief Sabine bedroht die Sicherheit von Zeitungszustellern.
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Mehrere Zeitungen in Deutschland haben sich wegen der Sturmgefahren für Zusteller entschieden, ihren Abonnenten ihre Montagsausgaben als E-Paper zur Verfügung zu stellen. "Die Gesundheit unserer Zusteller geht vor", schrieb etwa der stellvertretende Chefredakteur der "Augsburger Allgemeine" in einem Tweet. Wegen der unsicheren Wetterlage könne man nicht sicherstellen, dass die Zustellung am Montag problemlos funktioniere. Da man auf keinen Fall die Gesundheit der Zusteller riskieren wolle, werde die digitale Version freigeschaltet, berichtete die Zeitung auf ihrer Internetseite.

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Eine kostenlose E-Paper-Ausgabe kündigte auch die Offenbach-Post an. Die Neue Westfälische (Bielefeld) teilte mit, dass es am Montag keine Zustellung geben werde. Auch deren Abonnenten können auf das E-Paper zugreifen. Der Lokalteil und der Lokalsportteil vom Montag soll der Dienstagsausgabe beigelegt werden. "Dort kann man alle wesentlichen lokalen Informationen vom Wochenende dann noch einmal in einer besonders dicken Ausgabe nachlesen", hieß es weiter.

Auch das Tageblatt in Luxemburg wird am Montag nicht ausgetragen. Dies habe die dortige Post entschieden, teilte die Zeitung im Internet mit. Abonnenten hätten aber Zugriff auf das E-Paper.

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