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BB Radio und Radio Teddy verschenken Werbezeit

Die Privatradios aus Berlin-Brandenburg stellen jeweils eine Million Gratis-Sendesekunden zur Verfügung. Die Aktion soll Unternehmen der Region helfen, die durch Corona in ihrer Existenz bedroht sind.

Text: W&V Redaktion

4. Mai 2020

Hilfe für die Wirtschaft: BB Radio bietet Gratis-Werbung an.
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Die beiden Radiosender BB Radio und Radio Teddy starten eine Offensive, mit deren Hilfe die durch die Krise gebeutelte Wirtschaft Brandenburgs wieder ein wenig in Fahrt gebracht werden soll.

Die Privatradios, die beide von der der IR Holding GmbH betrieben werden, haben zu diesem Zweck den "BB Radio-Schulterschluss" respektive den "Radio Teddy-Mutmacher" initiiert. Im Rahmen der Aktion werden den Unternehmen im Sendegebiet Berlin-Brandenburg insgesamt jeweils eine Million Gratis-Sendesekunden zur Verfügung gestellt. Oder, anders gerechnet: 16.666,66 Sendeminuten.

Unterstützung für regionale Unternehmen

"Die letzten Wochen haben viele Unternehmen an den Rand ihrer Existenz gebracht. Firmen mit teilweise jahrzehntelanger Tradition, die Anfang des Jahres noch kerngesund waren, stehen plötzlich vor dem Aus. Das darf nicht sein", so Katrin Helmschrott, Geschäftsführerin der beiden Sender. "Wir sitzen alle in einem Boot. Geht es den Kunden schlecht, geht es auch uns nicht gut. Damit nicht 30 Jahre erfolgreiche Wirtschaftsgeschichte innerhalb von Wochen zerstört werden, möchten wir die Unternehmen in Berlin-Brandenburg unterstützen."

Die Aktion läuft voraussichtlich im Mai und im Juni. Unternehmen, die sich um ein wenig Sendezeit bewerben wollen, können dies auf den Websites von BB Radio und von Radio Teddy tun. Dort gibt es auch weiterführende Informationen für die Interessenten.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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