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Influencer-Magazine
Bei Gruner + Jahr entsteht das nächste Promi-Heft

Im Januar erscheint der erste Titel des Hauses im Living-Segment: Living at Home & Holly.

Text: W&V Redaktion

26. November 2018

In der Werkstatt: Art Direktorin Tanja Senghaas (l.) und Holly Becker.
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Gerade erst hat Gruner + Jahr mit dem Jérôme Boateng-Magazin Boa sein fünftes Persönlichkeits-Magazin an den Kiosk gebracht, da steht schon das nächste Zeitschriften-Projekt mit einem bekannten Gesicht auf der Agenda.

Am 24. Januar 2019 bringt die Deutsche Medien-Manufaktur (DMM), ein Gemeinschaftsunternehmen von G+J und dem Landwirtschaftsverlag Münster, zusammen mit der Bloggerin Holly Becker das erste Influencer-Magazin im Living-Bereich heraus.

Living at Home & Holly, so der Name des Titel, ist ein Special der Zeitschrift Living at Home. Das Extra soll künftig zwei Mal jährlich in einer Auflage von 100.000 Exemplaren erscheinen. Verantwortet wird das Holly-Heft vom Redaktionsteam rund um Living at-Home-Chefredakteurin Sinja Schütte.

Reichweitenstarke Interior-Expertin

Holly Becker gehört zu den bekanntesten Interior-Influencerinnen in Deutschland; sie ist mit ihrem Blog Decor8 seit über zehn Jahren aktiv. Mit Erfolg: International hat die Design-Expertin derzeit weltweit mehr als eine Million Follower, in Deutschland folgen ihr rund 400.000 Menschen. Darüber hinaus ist Holly Becker Bestseller-Autorin und hält Vorträge zum Thema Stil und Inneneinrichtung.

"Erfolgreiche Influencer haben verstanden, wie digitale Kommunikation funktioniert, wie man Reichweiten aufbaut. Wir können da etwas lernen – und wiederum etwas beitragen", so Gruner + Jahrs Chief Product Officer Stephan Schäfer im W&V-Interview zu den Möglichkeiten, die das Segment der Persönlichkeitsmagazine bietet.

Schäfer: Print ist Veredelung

Die prominenten Galionsfiguren, die Titeln wie Barbara, Guido oder Boa ihren Namen geben, "empfinden ein Magazin als eine Art Veredelung ihrer Karriere", so Schäfer weiter. Print stehe für Qualität, für Nachhaltigkeit. Jérôme Boateng habe es in einem Interview auf den Punkt gebracht: "Ein Magazin ist nicht so flüchtig wie eine Timeline." Das sei nicht nur eine Auszeichnung für Gruner + Jahr, sondern für das gesamte Segment Print.

Welches Potenzial nach Ansicht von Schäfer noch in dem Segment steckt und wie man den richtigen Promi für ein Magazin findet, verrät er hier.

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