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Halbjahresbilanz
Bei Ströer stehen Zeichen weiter auf Wachstum

7 und 8 Prozent: So lauten die Wachstumszahlen von Ströer. Der Umsatz wuchs im ersten Halbjahr auf 787 Millionen Euro, der Gewinn vor Steuern auf 256 Millionen.

Text: W&V Redaktion

8. August 2019

Udo Müller, Ströer
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Ströer meldet ein starkes erstes Geschäftshalbjahr 2019: Der Konzernumsatz wuchs um 8 Prozent von 726 Millionen Euro auf 787 Millionen Euro, das Ebitda (Gewinn vor Zinsen/Steuern/Abschreibungen) ebenfalls um 8 Prozent von 237 Millionen Euro auf 256 Millionen Euro. Je 7 Prozent plus weist Ströer für das bereinigte Halbjahresergebnis von 84 Millionen Euro (2018: 79 Millionen Euro) und das organisches Wachstum aus. Zum Jahresauftakt präsentierte der Vermarkter ein noch klareres Plus von 14 Prozent Umsatzwachstum im ersten Quartal 2019.

Der Außenwerbe- und Digitalvermarkter Ströer nennt die Halbjahresbilanz ein Rekordergebnis. Die "Out-of-Home plus"-Strategie (OOH plus), mit der Ströer der Digitalisierung begegnet, gehe auf; die Kombination aus OOH-Kerngeschäft und flankierenden Geschäftsfeldern Content und Direct Media sei eine "stabile Basis für nachhaltiges organisches Wachstum bei gleichzeitig hoher Profitabilität".

Ströer geht davon aus, dass sich der durch die Digitalisierung getriebene strukturelle Aufwärtstrend für OOH mit Wachstumsraten von rund 5 Prozent für mindestens 10 weitere Jahre fortsetzen werde.

"Die positive Entwicklung unserer Kennzahlen belegt den Erfolg der OOH-plus-Strategie", sagt Udo Müller, Gründer und Co-CEO von Ströer. Als Erfolgsfaktoren führt Müller Investitionen in die Digitalisierung der Werbeträger, den ausgebauten Lokal- und Regionalvertrieb und digitale Programmatic-Außenwerbeprodukte an sowie die Integration von Content- und Dialogprodukten.

Christian Schmalzl, Co-CEO, bestätigt die im Mai geäußerten Umsatzprognosen für das zweite Halbjahr, die von einem "mittleren einstelligen Wachstum" ausgehen.

Umsatzbringer Klassik, satte Gewinne im Digitalen

Mit Out-of-Home-Media (OOH-Media) knackte Ströer die Umsatzgrenze von 300 Millionen deutlich: Die Erlöse stiegen um 9 Prozent von 298 Millionen Euro auf 324 Millionen Euro. Das Ebitda legte um 6 Prozent von 138 Millionen Euro auf 147 Millionen Euro zu.

Den deutlichsten Gewinnzuwachs zeigte das Segment "Digital OOH & Content": Zwar wuchsen die Umsatzerlöse lediglich von 263 Millionen Euro auf 266 Millionen Euro - der Gewinn jedoch steigerte sich um 20 Prozent von 77 Millionen Euro auf 92 Millionen Euro, vor allem aufgrund des Wachstums von Public Video und Statista.

Der Segmentumsatz von "Direct Media" wuchs deutlich, von 173 Millionen Euro auf 215 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2019. Das Ebitda sank allerdings von 30 auf nunmehr 25 Millionen Euro.

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