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Event
Bertelsmann bereitet dem Verbrechen eine Bühne

Crime kommt an, sowohl im Fernsehen als auch im Print-Business. Nun startet Bertelsmann eine eigene Event-Reihe zu dem Thema.

Text: W&V Redaktion

27. Dezember 2019

Im Februar ist es soweit: Dann steigt der erste "Crime Day".
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Dass Verbrechen auf die Menschen eine gewisse Faszination ausüben, weiß der durchschnittliche TV-Zuschauer genauso wie die internationalen Programmmacher:  Krimiware ist heiß begehrt, wer seinen Fernseher einschaltet, wird auch ohne Streaming zu ziemlich jeder Zeit einen Krimi finden. Mindestens.

Auch die Printbranche setzt verstärkt auf Kriminalität. Im Bertelsmann-Konzern haben sich innerhalb der Content Alliance nun das Gruner + Jahr-Magazin Stern Crime und die Verlagsgruppe Random House zusammengetan: Gemeinsam veranstalten sie im Februar den Crime Day, ein Event, bei dem sich einen Tag lang alles um das Verbrechen dreht. Geboten wird ein buntes Potpourri: Die Besucher haben die Möglichkeit, mit Crime-Autoren und -Experten sowie mit anderen Fans zu sprechen.

Lesung mit den TV-Kommissaren

Auf der Bühne diskutieren Bestseller-Autoren wie Charlotte Link mit Ermittlern, Profilern und Rechtsmedizinern, außerdem berichten Stern Crime-Reporter, wie sie für ihre Magazingeschichten recherchieren. Höhepunkt des Abendprogramms ist eine Lesung der Schauspieler Ulrich Tukur und Christian Redl, die reichlich einschlägige Erfahrung als TV-Kommissare mitbringen – Tukur etwa im "Tatort", Redl im "Spreewaldkrimi".

Besuchen kann man den Crime Day am 1. Februar in Hamburg, am 9. Februar in München. Beide Veranstaltungen werden außerdem von der Audio Alliance aufgezeichnet und auf Audio Now als Podcast-Serie zur Verfügung gestellt. Bei den Tickets stehen verschiedene Varianten zur Wahl, unter anderem auch für einzelne Veranstaltungen wie Workshops oder Lesungen. Die Preise differieren je nach gebuchtem Angebot zwischen 30 und 110 Euro.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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