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Ausbleibende Werbeerlöse
Bertelsmann verzeichnet Umsatzrückgang

Die Krise macht auch Bertelsmann zu schaffen: Ausbleibende Werbeerlöse in der Corona-Pandemie haben den Gewinn des Konzerns im ersten Halbjahr geschmälert. Weltweit lag das Ergebnis bei 488 Millionen Euro.

Text: W&V Redaktion

1. September 2020

Der Konzern rechnet für das zweite Halbjahr mit einer schrittweisen Erholung der Werbemärkte.
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Ausbleibende Werbeerlöse haben den Gewinn des Bertelsmann-Konzerns im ersten Halbjahr geschmälert. Weltweit lag das Ergebnis bei 488 Millionen Euro und damit um 14 Millionen Euro unter dem Wert des ersten Halbjahres 2019 (502 Millionen Euro), wie der Medien-, Dienstleistungs- und Bildungskonzern am Dienstag in Gütersloh mitteilte. Der Konzernumsatz ging in den ersten sechs Monaten um 8,9 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro zurück.

Der Konzern rechnet für das zweite Halbjahr mit einer schrittweisen Erholung der Werbemärkte. Zudem betonte das Unternehmen: "Unter Berücksichtigung der hohen Prognoseunsicherheit sollten Umsatz und operatives Ergebnis ohne die TV- und Zeitschriftengeschäfte das Vorjahresniveau erreichen."

Der Rückgang auf dem Werbemarkt, der bei vielen Medienunternehmen in Deutschland zu sehen ist, zeigte sich bei den Bertelsmann-Geschäftsbereichen RTL Group und Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr. Zugleich konnte der Konzern mit anderen Sparten gegensteuern. Zum Beispiel steigerte der Dienstleistungsbereich mit Arvato das operative Ergebnis. Bertelsmann hat weltweit mehr als 126 000 Mitarbeiter.

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