Anzeige

Gedruckte Gesundheit
Burda bringt das Netdoktor-Magazin an den Kiosk

Burda, seit Mitte 2019 Betreiber des Gesundheitsportals Netdoktor, stellt der digitalen Version der Plattform nun auch eine gedruckte Ausgabe zur Seite. Das Magazin soll ab 14. April viermal jährlich erscheinen.

Text: W&V Redaktion

8. Februar 2021

Der Netdoktor praktiziert in Kürze auch gedruckt.
Anzeige

Die Gesundheitsplattform Netdoktor bekommt einen Print-Ableger: Hubert Burda Media, die das Onlineportal Mitte 2019 von der Holtzbrinck Publishing Group übernommen hatten, stellen dem Digital-Auftritt nun auch gedrucktes Magazin zur Seite. Die erste Ausgabe erscheint am 14. April mit dem Schwerpunkthema "Das gesunde Herz".

Künftig soll das 100 Seiten starke Heft vierteljährlich wissenschaftlich fundiert über Krankheiten, Symptome, Untersuchungen, Therapien und Medikamente informieren. Die Druckauflage beträgt zum Start rund 100.000 Exemplare, kosten wird das Magazin 4,95 Euro. Redaktionell verantwortet wird die gedruckte Version der Ratgeberplattform von Jens Richter, Chefredakteur und COO von Netdoktor. Die Inhalte liefern die FachjournalistenInnen im Competence Center Health des BurdaVerlags-Bereichs "Popular".

Schwerpunkt-Ausgaben für das Publikum

"Netdoktor ist der Pionier der deutschen Gesundheitsportale und die führende Plattform für digitale Gesundheitsthemen im deutschsprachigen Raum. Für über zehn Millionen Nutzer sind die Domains in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine wichtige, verlässliche und kompetente Informationsquelle", sagt Dorothe Kiefer, Brand Director Health. Diese starke Marke bringe man nun mit den Schwerpunkt-Magazinen auch an den Kiosk.

In Österreich ist der gedruckte Netdoktor gratis.

Ein echter Neuling am Kiosk ist der Titel hierzulande freilich nicht. Zu Holtzbrinck-Zeiten erhielt das Gesundheits-Portal ab Ende 2012 einen gedruckten Begleiter, der aber bald etwas kränkelte und dem daher kein allzu langes Leben beschieden war. Die jetzigen Voraussetzungen dürften für den Neustart deutlich besser sei – immerhin ist das Interesse des Publikums an Gesundheitsthemen seit Corona so groß wie lange nicht mehr.

In Österreich gibt es bereits seit 2014 eine gedruckte Netdoktor-Version; dort setzte man jedoch bislang auf eine Gratis-Ausgabe. Die Leser konnten das Heft dreimal jährlich in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und dem Burgenland in den Entnahmeboxen der Tageszeitung Heute finden. Dass das weiterhin so bleibt, ist aber eher unwahrscheinlich - zumal Netdoktor.at ja mittlerweile auch zu Burda gehört.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

Anzeige