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TV-Comedy
Carolin Kebekus weiß, was Virologen fühlen

Die Comedienne zeigt, was in Wissenschaftlern wirklich vorgeht, wenn sie angegriffen werden - und zwar als "Emotions-Übersetzerin" für Moderatorin und Wissenschaftlerin Mai Thi Nguyen-Kim.

Text: W&V Redaktion

27. Mai 2020

Carolin Kebekus (l.) weiß, was in Virologen vorgeht.
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Es ist nicht leicht, derzeit Virologe zu sein. Oder Wissenschaftler im Allgemeinen. Nicht nur, dass ihre Meinungen, auch dank jeder Menge falscher und populistischer Berichterstattung, angezweifelt werden. Nein, inzwischen werden ihnen auch Morddrohungen zugestellt – Politiker und Gesundheitswissenschaftler Karl Lauterbach und Christian Drosten, Instituts-Chef der Berliner Charité, gehören aktuell zu den Haupt-Leidtragenden dieser bedenklichen Entwicklung.

Die Stimmung kocht gerade unangenehm hoch. Umso erstaunlicher, wie ruhig und gelassen sich die Forscher dabei nach außen weiterhin präsentieren. Ist es tatsächlich nur, weil sie immer völlig rational agieren – Wissenschaftler eben, die sich stets unter Kontrolle haben?

Haha, von wegen. Wie es wirklich in den Forschern aussieht, zeigt Comedienne Carolin Kebekus in ihrer WDR-Show. Unterstützung erhält sie dabei von Moderatorin ("Quarks") und Wissenschaftlerin Mai Thi Nguyen-Kim. Gemeinsam räumen sie mit dem Vorurteil auf, Wissenschaftler*innen hätten keine Gefühle.

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Und das sieht so aus: Während Mai Thi Nguyen-Kim gelassen über die derzeitige schwierige Situation spricht, drückt Kebekus neben ihr die Emotionen aus, die ihre Clip-Partnerin als Wissenschaftlerin nicht zeigen darf – aber vermutlich gelegentlich gerne ausleben würde.

Der Sketch ist in der "Carolin Kebekus Show" am 28. Mai um 23.05 Uhr im Ersten zu sehen.

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Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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