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VDZ-Studie
Das sind die größten Gefahren für Brand Safety

Der Verlegerverband VDZ hat in einer neuen Studie die Risiken für Brand Safety untersucht. Fake News sind nur eines von mehreren Problemen.

Text: W&V Redaktion

8. Oktober 2018

Der Schlüssel zur Markensicherheit: qualitativ hochwertige Umfelder.
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Wenn es um Brand Safety geht, sind nutzergenerierte Inhalte, Programmatic Advertising und Fake News die größten Risiken. Das hat die Studie "Brand Safety, Trust & Credibility" ergeben, die der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) jetzt vorgelegt hat.

Die qualitative Analyse, die vom Institut Dcore durchgeführt wurde, untersucht das Thema Markensicherheit aus der Perspektive der Nutzer, Werbetreibenden und Mediaagenturen. Die Ergebnisse basieren auf Experteninterviews und Fokusgruppen sowie einer umfassenden Sekundäranalyse.

Medien als Anker

Fazit: In Zeiten zunehmender und schwer kontrollierbarer Fake News auf sozialen Plattformen und steigender Unsicherheit auf Seiten von Lesern und Mediennutzern sind Qualität in der Recherche und Gewichtung in der Einordnung als journalistische Kernaufgaben besonders gefragt. "Die Ankerfunktion journalistischer Medienmarken, mit ihren klassischen und digitalen Angeboten, ist hoch relevant. Nutzer suchen Kontext und Einordnung", so Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer VDZ, zu den Ergebnissen.

Die Bedeutung markensicherer Umfelder und der verbundenen Themen Viewability und Ad Fraud steige daher parallel zu den wachsenden Herausforderungen durch nutzergenerierte Inhalte, Fake News und Programmatic Advertising.

Leser werden zudem auch in transparenten und kontrollierten Umfeldern kritischer. Dies fordere eine sensible Auswahl und Einbettung von Werbeplatzierungen und eine zielsichere Einschätzung der Nutzeransprüche.

Vertrauen wird noch wichtiger

Für Markenumfelder rücken die Themen Glaubwürdigkeit und Vertrauen noch stärker in den Fokus. Gleichzeitig sind Werbetreibende und Mediaagenturen gefordert, die verfügbaren technischen Möglichkeiten zur Absicherung und Kontrolle von Kampagnenausspielungen konsequent zu nutzen.

Die Untersuchung fasst außerdem zusammen, wie markensichere Umfelder langfristig geschaffen und gesichert werden können. Handlungsempfehlungen zur Vermeidung und zum Management von "Brand Safety-Vorfällen" werden ergänzt durch Begriffsdefinition und Relevanzbewertung. Die Studie ist hier zum Download erhältlich.

Wie VDZ-Chef Stephan Scherzer die Ergebnisse einschätzt und was er im Namen der Print-Branche von den Agenturen und Werbungtreibenden fordert, ist hier im Interview mit W&V nachzulesen.

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