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Pressevertrieb
Das stört Kunden beim Kauf von Zeitschriften besonders

Unordentliche Regale, veraltete oder fehlende Magazine - das sind die größten Ärgernisse, die Kunden laut einer aktuellen Studie beanstanden.

Text: W&V Redaktion

29. Januar 2019

Zu voll? Oder fehlt was? Die Optik von Zeitschriften-Regalen ist für den Kunden wichtig.
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Veraltete Zeitschriften am Kiosk und im Supermarkt – das nervt Kunden gewaltig: Jeder Vierte findet es besonders störend, wenn Titel im Presseregal nicht aktuell sind. Auch zu viele Zeitschriften im Regal, fehlende Titel oder zu wenige Hefte im Angebot sind Faktoren, die die Käufer von Presseerzeugnissen nicht mögen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die die Bauer Media Group gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut YouGov durchgeführt hat: 2097 Personen gaben vom 5. bis 7. Dezember vergangenen Jahres Auskunft über ihre diesbezüglichen Präferenzen.

Viele Käufe passieren spontan

Ob sie am Presseregal zugreifen, entscheiden 38 Prozent der Leser anhand der in einer Zeitschrift behandelten Themen. Ein Fünftel der Befragten entscheidet zudem spontan, ob ein Titel in den Einkaufskorb wandert.

Um die Zahl dieser Spontankäufe zu erhöhen, sollte das Presseregal möglichst übersichtlich und gut strukturiert sein, so Christian Böttcher, Vertriebsleiter bei der Bauer Media Group: "Ein gutes Presseregal hat mit seiner überdurchschnittlich hohen Flächenproduktivität einen enormen Einfluss auf den positiven Umsatz im Handel und damit auch für unsere Magazine." 

Am richtigen Ort

Ein für den Einzelhandel wichtiges Zeitschriftensegment ist das Yellow-Segment, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Bauer-Verlagsleiter Dittmar Jurko empfiehlt für dieses Genre "eine differenzierte Platzierung im Regal zwischen den Celebrity-Weeklies – also den wöchentlichen Yellows – und den Nachahmerprodukten mit einer monatlichen Erscheinungsweise oder Dumping-Preisen von unter einem Euro."

Und auch der Ort des Presseregals ist entscheidend für Kauf oder Nicht-Kauf. Knapp ein Drittel der Befragten wünscht sich das Presseregal beim Schreibwaren- oder Buchsortiment. Ein Viertel bevorzugt es hingegen, wenn sich das Zeitschriftenregal im Kassenbereich befindet.

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