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Internationale Expansion
Dazn geht auch in Spanien an den Start

Für den Launch hat sich der Streamingdienst die Rechte an der MotoGP, der Königsklasse des Motorradrennsports, gesichert. Bisher lagen sie bei der Telefónica-Marke Movistar.

Text: W&V Redaktion

14. November 2018

Das "Netflix für Sport" launcht sein Angebot 2019 nun auch in Spanien.
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Der Sport-Streamingdienst Dazn setzt seine internationale Expansion fort und startet im kommenden Jahr in Spanien. Einen konkreten Launch-Termin nennt das Unternehmen allerdings noch nicht.

Punkten will Dazn vor allem mit dem Live-Streaming der MotoGP, der Motorrad-Weltmeisterschaft des Weltverbandes FIM. Gezeigt werden sämtliche Rennen der MotoGP sowie der Klassen Moto2 und Moto3. Hinzu kommen weitere Rahmenrennen, Pressekonferenzen sowie die spanische Meisterschaft. Hierfür konnte sich Dazn die Streamingrechte für den Zeitraum von 2019 bis 2022 sichern. Bisher lagen sie bei der Telefónica-Marke Movistar.

Außerdem zeigt der Streamingdienst pro Saison jeweils 235 Spiele der auch bei den spanischen Fußballfans populären englischen Premier League, für die Dazn die Rechte für die drei Spielzeiten 2019/20 bis 2021/22 besitzt.

Wie es hierzulande läuft

Einen Rückschlag musste Dazn vor Kurzem im deutschsprachigen Markt hinnehmen: Hier holte sich die Pay-TV-Plattform Sky die Streamingrechte an der englischen Premier League zurück, die sie 2016 an Dazn verloren hatte (W&V Online berichtete). Ab der Saison 2019/20 liegen die Streamingrechte für drei Spielzeiten nun wieder exklusiv bei Sky.

Der Live-Streamingdienst gehört zur in London ansässigen Perform Group. Executive Chairman des Holding-Unternehmens ist seit Mai dieses Jahres John Skipper, der ehemalige President des amerikanischen Sportkanals ESPN. Er leitet Dazn von New York aus. Die Perform Group ist auch Eigner der Websites Goal.com, Spox.com und Sportal.de.

Dazn ist im August 2016 als selbsternanntes "Netflix für Sport" in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Japan an den Start gegangen. In diesem Jahr folgten Italien und die USA.

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