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Internationales Sport-Ereignis
Der Super Bowl fährt Rekordquoten ein

Bei dem hierzulande übertragenden Sender ProSieben waren in der Nacht rund 1,9 Millionen Seher live dabei. Das entspricht einem Marktanteil von 40,2 Prozent - 7,2 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Text: W&V Redaktion

3. Februar 2020

Super Bowl: Am Ende siegten die Kansas City Chiefs.
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In den USA ist der Super Bowl das Sportereignis des Jahres, und auch hierzulande findet das Spektakel zunehmend Fans. Dafür sprechen jedenfalls die Einschaltquoten des Senders ProSieben, der die Begegnung der beiden Mannschaften Kansas City Chiefs und San Francisco 49ers übertrug.

Der erste Teil des in Miami stattfindenden Spiels, der bis drei Uhr früh hiesiger Zeit dauerte, erreichte bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern im Schnitt einen Marktanteil von 47,4 Prozent. Bei den Zuschauern aller Altersgruppen lag der Marktanteil insgesamt bei 40,2 Prozent. Das entspricht rund 1,9 Millionen Sehern, die den Sieg der Kansas City Chiefs verfolgten - eine Steigerung von 7,2 Prozentpunkten gegenüber 2019. Die kompletten Daten sollen bis 4. Februar vorliegen.

Wohl über 100 Millionen Seher

Wie viele Seher die Übertragung des Matches in den USA verfolgten, ist bislang ebenfalls noch nicht offiziell bekannt. Im Vorfeld gingen Experten jedoch davon aus, dass der Wert über dem des Vorjahres liegen würde: 2019 waren 98,2 Millionen Seher in den Staaten vor dem Bildschirm.

Das gesteigerte Interesse – auch bei den Werbekunden - war für den übertragenden Sender Fox schon im Vorfeld absehbar: Die Werbeplätze waren bereits im November ausverkauft, und das bei Preisen von bis zu 5,6 Millionen Dollar für einen 30-sekündigen Spot. Die starke Nachfrage sorgte dafür, dass Fox weitere Werbezeit im Umfeld des Spiels freimachte: es gab einen zusätzlichen Werbeblock von 2,5 Minuten Dauer. Dafür wurden die Seher mit einer Vielzahl herausragender Werbespots unterhalten.

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Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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