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TV-Vermarktung
Die ARD setzt 2021 auf konstante Preise

Uwe Esser, Geschäftsleitung TV der ARD-Werbung Sales & Services, kündigt lediglich einige "leistungsgerechte Modifikationen" an. Die Preise für die auf 2021 verschobenen Sport-Events bleiben gleich.

Text: W&V Redaktion

3. August 2020

Uwe Esser, Geschäftsleitung TV der ARD-Werbung Sales & Services.
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Nicht nur das ZDF setzt im kommenden TV-Jahr auf konstante TV-Preise, auch die ARD verzichtet größtenteils auf Erhöhungen – das hat jetzt der Vermarkter ARD-Werbung Sales & Services (AS&S) verkündet. "Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft durch die Corona-Pandemie ist es besonders wichtig, dass alle Player im Werbemarkt einen Code of Partnership pflegen", so Uwe Esser, Geschäftsleitung TV bei der AS&S.

Der Vermarkter habe sich beim Pricing "immer um faire Bedingungen" bemüht. Diese Bemühungen haben man jetzt nochmals intensiviert. Es gebe lediglich einige "leistungsgerechte Modifikationen". Wo genau diese stattfinden, wird noch nicht im Detail verraten - der stetig stärker werdende Vorabend, insbesondere die Quizschiene ab 18 Uhr, dürfte jedoch ein Kandidat dafür sein.

Preise für Olympia und Fußball-EM bleiben

Die beiden ursprünglich für 2020 angesetzten sportlichen Top-Events, die Fußball-EM UEFA Euro 2020 sowie die Olympischen Sommerspiele, sind nun 2021 Teil des Vermarktungsportfolios der AS&S. Die ursprünglichen Preise und Einbuchungsmöglichkeiten bleiben dabei nach dem aktuellen Stand bestehen.

Die Sportschau, die mit einer Nettoreichweite von knapp 40 Millionen Zuschauern aufwarten kann, geht nun "mit dem Rückenwind der Übertragungsrechte bis 2025 in die neue Saison." Dafür werden neben den klassischen Werbeblöcken auch wieder  Sonderwerbeformen wie Splitscreens und Solospots angeboten.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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