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Bilanz
Die Egmont Mediengruppe wächst - und wappnet sich

Im Jahr 2019 erzielte der Medienkonzern einen Rekordumsatz von 1,7 Milliarden Euro. Mit Blick auf 2020 sei man aber ebenfalls stark von der aktuellen Krise betroffen, so CEO Steffen Kragh.

Text: W&V Redaktion

23. März 2020

Steffen Kragh, CEO und Präsident der Mediengruppe.
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Auch bei der Egmont Mediengruppe weiß man: "Aufgrund der Covid-19-Krise wird 2020 erwartungsgemäß ein herausforderndes Jahr." Die jetzt veröffentlichte Bilanz für 2019 sieht jedoch noch positiv aus: Der Umsatz des Hauses stieg im vergangenen Jahr mit 1,7 Milliarden Euro auf eine neue Rekordmarke.

Das Umsatzplus von 79 Millionen Euro wurde in erster Linie von den Bereichen TV, Streaming-Angebote, Computerspiele und E-Commerce erwirtschaftet. Insgesamt entfallen mittlerweile etwa 75 Prozent des Geschäfts von Egmont auf die Bereiche Film, TV, Streaming, digitale Medien und E-Commerce.

Wachstumsfaktor neue Technologien

Sie sind zugleich ein wichtiger Faktor bei der Weiterentwicklung des Geschäfts, bei dem der stärkere Einsatz neuer Technologien zunehmend im Zentrum steht. Egmonts gesamte Geschäftstätigkeit, einschließlich der Anteile an Unternehmen, die nicht im Konsolidierungskern enthalten sind, erbrachte einen Umsatz von zwei Milliarden Euro.

Das Verlagsgeschäft bleibe dennoch "das gesunde Kerngeschäft", so der Konzern.  Dazu zählen die Produkte der Egmont Ehapa Media GmbH und die Egmont Verlagsgesellschaften mbH Magazine und Bücher sowie Corporate Publishing-Titel. Das Portfolio umfasst populäre Marken wie Asterix, Walt Disney Lustiges Taschenbuch, Micky Maus-Magazin oder Wendy.

Förderung der Stiftung

Als Stiftung reinvestierte Egmont seine Gewinne ins Mediengeschäft und spendete 13 Millionen Euro, um bedürftige Kinder und Jugendliche zu unterstützen sowie Talente in der Filmbranche zu fördern.

"Wir sind innovativ und gleichzeitig erfolgreich mit unseren qualitativ hochwertigen Inhalten, den journalistischen Aktivitäten und starkem Storytelling", so CEO und Präsident Steffen Kragh. Mit Blick auf 2020 sei man aber "ebenfalls stark von der aktuellen COVID-19-Krise betroffen und um das Wohlergehen unserer Mitarbeiter besorgt." Seine Hoffnung: "Dass die Gesellschaft wie auch wir als Unternehmen diese Krise gut überstehen."

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