Anzeige

Radiosender FFH
Die letzte Weihnacht mit dem Chef

Hitradio-FFH-Geschäftsführer Hans-Dieter Hillmoth persönlich moderiert seit 30 Jahren die "Hessische Weihnacht" – dieses Jahr zum letzten Mal. 

Text: W&V Redaktion

21. Dezember 2018

Hans-Dieter Hillmoth ist noch einmal der FFH-Fest-Moderator - und geht dann im Sommer in den Ruhestand.
Anzeige

Seit 30 Jahren heißt es an Heiligabend beim hessischen Radiosender FFH: "Hier moderiert der Chef persönlich". Hans-Dieter Hillmoth führte die Hörer das erste Mal 1989 durch diese besondere Sendung, damals noch aus dem ersten Funkhaus in Frankfurt-Rodelheim. Nun ist Schluss mit der Tradition. Hillmoth geht im Sommer 2019 in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist Marco Meier.

"FFH war wenige Wochen zuvor auf Sendung gegangen, unser Team war ganz neu – da habe ich gesagt: Ich übernehme die Sendung Heiligabend von 17 Uhr bis Mitternacht. Ihr habt frei", erinnert sich der 65-Jährige. Und das, obwohl der Programmdirektor und Geschäftsführer mit der tiefen Stimme gar kein gelernter Moderator ist und, wie er sagt, jedes Jahr vor der Sendung ins Studio-Trainingslager muss, damit alles klappt. Auch die Musik sucht der Geschäftsführer an diesem Abend persönlich aus. Da tauchen dann Titel auf, die eigentlich gar nicht zum FFH-Programm passen. Von der Kelly Family über Udo Jürgens bis zum alpenländischen Zither-Duo.

Unterstützt wird der FFH-Chef im Funkhaus in Bad Vilbel von zwei Kollegen am Hörertelefon, um für die Verkehrsmeldungen den Kontakt zur Polizei zu halten oder Hörer-Anfragen zu beantworten. Nach sieben Stunden geht die letzte Schicht des FFH-Weihnachtsmannes dann endgültig zu Ende. 

"Die einzigartig-sentimentale Stimmung am Heiligen Abend im fast leeren Funkhaus werde ich schon etwas vermissen", sagt der 65-Jährige. Anderseits freut sich seine Frau Ursula endlich über "einen gemeinsamen Weihnachtsabend." 2017 beriefen die FFH-Gesellschafter Hillmoth zudem zum Persönlich haftenden Gesellschafter des Unternehmens; diese Funktion soll der leidenschaftliche Ballonfahrer auch nach seinem Ausscheiden beibehalten.  

Anzeige