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Gesellschafterkreis erweitert
Diese Sender werden Teil der AGF Videoforschung

Die AGF Videoforschung ergänzen nun die TV-Anbieter Discovery, Tele 5 und Viacom. Jetzt will die Quoten-Mess-Institution weitere Gesellschafter - aus ganz anderen Kreisen.  

Text: W&V Redaktion

16. März 2017

Mehr Streaming für die AGF Videoforschung fordert Aufsichtsrat Joachim Schütz von der OWM.
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Die AGF Videoforschung, zum Jahresstart als GmbH neu aufgestellt, bekommt Zuwachs: Discovery Communications Deutschland, Tele 5 und Viacom werden Kapitalanteile übernehmen. Neu an Bord sind damit Dmax ebenso wie MTV oder Comedy Central. "Darüber hinaus haben die Gesellschafter der AGF vereinbart, feste Kapitalanteile für weitere Anbieter insbesondere aus dem Streamingbereich zu reservieren", heißt es in einer Mitteilung vom Donnerstag. 15 Prozent sind noch zu haben.

Damit wächst der Gesellschafterkreis der Quoten-Mess-Institution zügig weiter an, nachdem Bereits Mitte Januar Sky Deutschland und WeltN24 ihren Eintritt erklärt hatten. Alle Neugesellschafter halten künftig einen Kapitalanteil in Höhe von fünf Prozent an der AGF Videoforschung GmbH. Damit seien sie berechtigt, jeweils einen Vertreter in den Forschungsbeirat und in den Aufsichtsrat der AGF zu entsenden, heißt es.

Die AGF schichtet im größeren Stil um

Mit den neuen Eignern werden im größeren Stil Anteile an der WeltN24 und Sky hätten für die Erweiterung des Gesellschafterkreises einen konstruktiven Beitrag geleistet, heißt es weiter. Mit diesen beiden neuen AGF-Unternehmen wurde ursprünglich ein Kapitalanteil von zehn Prozent vereinbart.

Darüber hinaus reduzieren die AGF-Altgesellschafter ARD, ProSiebenSat.1, die Mediengruppe RTL Deutschland und das ZDF ihre Beteiligung auf jeweils 15 Prozent. Die verbleibenden 15 Prozent Kapitalanteile – wie oben bereits erwähnt - sind nun laut AGF für später eintretende Unternehmen vorzugsweise aus dem Streamingbereich reserviert. Sei werden "übergangsweise von den Gesellschaftern im Verhältnis ihrer jeweiligen Beteiligungshöhe anteilig getragen", so die AGF. 

Bei der AGF sollen Streaminganbieter andocken

Auf den Ausbau und die Aufnahme von Netflix und Co. pocht unter anderem Joachim Schütz, Vertreter der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) im AGF-Aufsichtsrat. Er betont in der Mitteilung:

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Und Klaus-Peter Schulz, Vertreter der Organisation der Mediaagenturen (OMG) im AGF-Aufsichtsrat, fügt hinzu:

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Die AGF ist seit einigen Jahren dabei, nach und nach alle Verbreitungswege von Bewegtbild mit der täglichen Messung zu erfassen und damit dem Wandel in der Nutzung Rechung zu tragen. Gab es anfangs nur TV-Quoten in der AGF Fernsehforschung, so will die AGF Videoforschung am Ende ein Gesamtbild aus Fernsehen, Streaming und Abruf bieten. Was die Werbewirtschaft auch einfordert. Nach außen ist der Wandel durch den Umbau der AGF deutlich geworden.  

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