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Untersuchung
Diesen Medien vertrauen die Menschen in der Krise

Eine Gemeinschaftsstudie von Radiozentrale, AS&S Radio und RMS zeigt: Auch junge Hörer vertrauen dem Hörfunk. Gut schneiden auch öffentlich-rechtliches TV und die Tageszeitungen ab.

Text: W&V Redaktion

24. März 2020

Radio: Steht auch bei jungen Hörern hoch im Kurs.
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In unruhigen Zeiten, wie wir sie derzeit durchleben, sind verlässliche Informationen wichtig. Medienkanäle, denen man vertrauen kann, sind daher unverzichtbar. Die aktuelle Gemeinschaftsstudie Media Feeling – Media Reach der Radiozentrale sowie der Vermarkter AS&S Radio und RMS hat jetzt untersucht, wie die verschiedenen Medien-Gattungen hier im intermedialen Vergleich abschneiden.

Die vorab veröffentlichten Daten wurden im Rahmen der Gemeinschaftsstudie "Media Feeling – Media Reach" von AS&S Radio, Radiozentrale und RMS beim Institut Interrogare Bielefeld in Auftrag gegeben. Dafür wurden 4.593 Deutschen bevölkerungsrepräsentativ zwischen dem 23. Januar und 5. Februar im Rahmen eines CAWI (Computer Assisted Web Interview) Interviews befragt.

Radio und TV liegen vorn

Das zentrale Ergebnis: Die Studie belegt, dass für 52 Prozent der Deutschen Radio unverzichtbar ist. Für 37 Prozent ist es das öffentlich-rechtliche Fernsehen, für 31 Prozent das Privatfernsehen. Weitere 39 Prozent wollen nicht auf Video-Streaming und Social-Media verzichten.

Das größte Vertrauen bringen die Befragten mit 21 Prozent dem öffentlich-rechtlichem Fernsehen entgegen. 18 Prozent der Interviewten bevorzugen das Radio, 14 Prozent der Tageszeitung. Nur 5 Prozent setzen das größte Vertrauen in Social-Media-Kanäle.

Bewährtes in der Krise

In der Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen liegt sogar das Radio vorn: Bei ihnen liefert es mit 16 Prozent den Spitzenwert – und liegt damit auch noch vor dem Videostreaming mit 13 Prozent. 

"Das Leben – unser Handeln und Denken – ­­ ändert sich vor allem in Krisenzeiten sehr stark. In solchen unruhigen Zeiten ist es besonders wichtig, auf Bewährtes zu setzen, dem wir vertrauen. Entscheidend dabei ist, dass dieses Vertrauen bereits erprobt und in gemeinsamen Erfahrungen gewachsen ist. Genau dafür steht Radio", so Grit Leithäuser, Geschäftsführerin der Radiozentrale.

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