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13 Prozent mehr verdient
Direktvertrieb zahlt positiv auf Ströer-Bilanz ein

Erst die Zukäufe, jetzt die Ernte: Bis Ende September ist der Umsatz bei Ströer um 28 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro gestiegen.

Text: W&V Redaktion

13. November 2018

Udo Müllers Strategie zahlt sich für Ströer aus.
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Ströer hat von Januar bis September dieses Jahres dank seines guten Kerngeschäfts und des Telefon- und Direktvertriebs kräftig zugelegt. In den ersten neun Monaten ist der Umsatz des Kölner Medien- und Vermarktungshauses um 28 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro gestiegen.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legt nach Angaben vom Dienstag um 15 Prozent auf 364 Millionen Euro zu. Unterm Strich verdient Ströer 59 Millionen Euro und damit rund 13 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Für 2018 bestätigt Ströer nun seine Prognosen. Unternehmensgründer und Co-Vorstandschef Udo Müller peilt weiterhin einen konzernweiten Umsatzanstieg um rund ein Fünftel auf 1,6 Milliarden Euro und ein bereinigtes Ebitda von 375 Millionen Euro vor den Effekten aus den neuen Rechnungsvorschriften an.

Müller sieht das Haus nach den diversen Zukäufen gut aufgestellt: "Alle Segmente haben sich positiv entwickelt und harmonieren sehr gut miteinander. Unser OOH-Segment ist eingebettet in einen systematischen, übergreifenden Vertrieb ergänzt um Content- und Direct Media."

ps/dpa

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