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Reality-Shows
Dschungelcamp und GNTM läuten das TV-Jahr ein

RTL und ProSieben legen im Januar mit zwei ihrer zuschauerstärksten Formate los. Im Dschungelcamp hofft dieses Mal ein Ex-Bundesminister der CDU auf die Königs-Krone.

Text: W&V Redaktion

2. Januar 2020

Noch lächeln die "IBES"-Teilnehmer 2020. Doch auf sie warten unangenehme Dschungelprüfungen.
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Das TV-Jahr 2020 beginnt, und in Australien kämpfen wieder einmal zwölf Promis im RTL-Dschungelcamp um die Königs-Krone. Moderieren werden wie in den letzten Jahren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich. Wer sich im Rahmen der mittlerweile 14. Staffel von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" (kurz: "IBES") ab 10. Januar im Camp zoffen wird, hat RTL jetzt offiziell verkündet.

Echte "Stars" im klassischen Sinne sind es auch 2020 nur wenige – der Teilnehmer-Pool speist sich zunehmend aus Reality-Sternchen, die größtenteils aus Formaten der eigenen Sendergruppe hervorgingen. Diesmal sind das unter anderem das Model Anastasiya Avilova ("Temptation Island) und Danni Büchner ("Goodbye Deutschland"), Witwe des Kult-Auswanderers Jens Büchner – er war 2017 Teilnehmer der Show.

Erfahrugen im RTL-Universum

Auch Marco Cerullo ("Bachelorette") und Prince Damien ("DSDS") haben sich über ihre respektiven RTL-/Vox-Formate für den Dschungel qualifiziert – ebenso wie Claudia Norberg. Die Ex-Frau vom "Wendler" war ebenfalls häufiger in "Goodbye Deutschland" zu sehen.

Und das war es noch nicht: Reality-Sternchen Elena Miras sammelte Erfahrungen auf "Love Island" und im "Sommerhaus der Stars", Markus Reinecke gehört zur Truppe der "Superhändler". Sängerin Toni Trips hat wie Prince Damien die "DSDS"-Schule hinter sich, und auch Schauspieler Raúl Richter dürfte den meisten Sehern in erster Linie aus der RTL-Soap "GZSZ" bekannt sein.

Finale am 25. Januar

Nicht aus dem Reality-Universum stammen eigentlich nur Schauspielerin Sonja Kirchberger, Ex-Boxprofi Sven Ottke und der erste Politiker im Camp: CDU-Mann Günther Krause, Bundesverkehrsminister a.D.

Sie alle werden im Kampf um die Königskrone bis zum 25. Januar täglich in diversen Dschungelprüfungen antreten und sich mit dem Camp-Speiseplan, der im ungünstigsten Fall nur aus Reis und Bohnen besteht, vertraut machen.

Quotengarant Zoff

Wie sich die Einschaltquoten in diesem Jahr entwickeln werden, hängt natürlich, wie üblich, von der Gruppendynamik ab – heftige Zerwürfnisse oder besonders ungeliebte Teilnehmer sind erfahrungsgemäß hervorragende Quoten-Treiber.

Im vergangenen Jahr dürften die Showmacher mit der Entwicklung einigermaßen zufrieden gewesen sein - die 13. Staffel sahen 2019 im Schnitt 5,37 Millionen Zuschauer ab 3 Jahre (Marktanteil: 24,2 Prozent). Der Marktanteil in der Zielgruppe (14 bis 59 Jahre) lag im Staffelschnitt bei 32,0 Prozent (3,94 Millionen.). Das Finale schaffte einen Marktanteil von 29,4 Prozent. In der Spitze waren 7,0 Millionen Zuschauer dabei. Bei den 14- bis 59-Jährigen lag der Marktanteil bei immerhin 36,7 Prozent.

GNTM im Anschluss

Wer nach dem diesjährigen "IBES"-Finale schon jetzt Angst vor Zickenzoff-Entzug hat, kann sich übrigens beruhigt zurücklehnen: Am 30. Januar startet bei ProSieben die mittlerweile 15. Staffel von "Germany’s Next Top-Model" ("GNTM"). Model-Mutter Heidi Klum freut sich schon jetzt "auf Diversity und viele unterschiedliche Persönlichkeiten und Charaktere im Cast".

Und wohl auch auf die Gast-Juroren: Dabei sind diesmal Model und Schauspielerin Milla Jovovich, die US-Designer "The Blonds", die unter anderem schon für Lady Gaga arbeiteten, der britische Designer Julien MacDonald sowie die internationalen Topmodels Stella Maxwell und Joan Smalls.

Und wer sich als Zuschauer schon jetzt besorgt fragt, was danach auf dem Reality-TV-Plan steht, kann sich einen weiteren TV-Termin vormerken: Im Frühjahr lässt Sat.1 die "Promis unter Palmen" aufeinander los.

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Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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