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Tageszeitung
FAZ baut den digitalen Vertrieb aus

Seit 1. Januar agieren die Bereiche Digital Media und Lesermarkt als neue Verlagsabteilung "Product + Sales". Mit dem Zusammenschluss entsteht der nach der Redaktion zweitgrößte Bereich der Frankfurter Allgemeinen.

Text: W&V Redaktion

6. Januar 2021

Die FAZ strukturiert um.
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Seit Jahresbeginn vereint die neue Abteilung "Product + Sales" Vertrieb (Print und Digital) und digitale Produktentwicklung der FAZ. Mit der Integration von Lesermarkt und Digital Media will der Verlag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung seine vertriebsnahen Strukturen und Prozesse optimieren und die Ausrichtung auf den digitalen Vertrieb stärken.

Das neue Team umfasst die rund 80 Mitarbeiter:innen der ehemaligen Einzelabteilungen. Das Leitungsteam bilden Stefan Buhr und Nico Wilfer sowie Tobias Fredebeul-Krein als Stellvertreter. Verstärkt wird das Ganze durch Daniel Rausch von Traubenberg-Haneberg, der seit 1. Januar Head of Product Development für die digitalen Produkte ist.  

Größte Abteilung des Verlags

Damit wird "Product + Sales" zum größten Verlagsbereich der FAZ - nach der Redaktion. Die vollständige Reorganisation wird voraussichtlich Ende des ersten Quartals abgeschlossen sein.
 
Im Digitalgeschäft, so die Begründung des Verlags, lägen Produktentwicklung und Vertrieb eng beieinander. Die vergangenen Monate seien dazu genutzt worden, weitere technologische Grundlagen für einen erfolgreichen digitalen Vertrieb zu schaffen. Jetzt werde mit der Etablierung von "Product + Sales" auch die organisatorische Basis neu definiert.

Neu sei, dass Vertrieb und Produktentwicklung am Kundenzyklus ausgerichtet würden: Vom Erstkontakt über die Kundenbindung bis zur Kündigungsvermeidung und Rückgewinnung würden alle Prozesse so optimiert, dass ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse der Kunden und somit eine höhere Zufriedenheit erreicht werden könne. Das jedenfalls ist das Ziel.


Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.

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