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Rechtliche Schritte nach Footballleaks
FCB-Präsident Hoeneß will sich den Spiegel vorknöpfen

Der Spiegel steht zur Geschichte über die europäische Superliga im Fußball. FCB-Manager Uli Hoeneß verneint, dass die Münchner mitmischen - und droht dem Magazin mit rechtlichen Schritten.

Text: W&V Redaktion

9. November 2018

Das Spiegel-Stück, das Uli Hoeneß missmutig stimmt ...
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FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß will rechtlich gegen Veröffentlichungen des Magazins Spiegel über den Fußball-Bundesligisten  vorgehen. Im Interview der Sächsischen Zeitung (Freitag) sagte der 66-Jährige auf eine entsprechende Frage: "Ja, sicher."

Hintergrund: Das Nachrichtenmagazin hatte in der vergangenen Woche über neue Pläne für eine europäische Superliga berichtet, in denen auch der FC Bayern eine Rolle spielt. "Wir stehen zu unserer Geschichte", teilte Der Spiegel am Freitag mit. Von Seiten des FC Bayern sei noch kein Schriftstück zu der Angelegenheit bei ihm eingegangen.

Hoeneß sagte im Interview: "Das war der Wahnsinn. Der Spiegel macht mit einer Geschichte unter der Schlagzeile 'Der Verrat' auf, die überhaupt nicht stimmt." Der Bayern-Präsident bekräftigte, dass es keinen Plan gegeben habe, aus der Bundesliga auszutreten und an einer Super League teilzunehmen. "Es wurde vor zwei, drei Jahren innerhalb der internationalen Gremien mal darüber diskutiert und auch bei uns im Aufsichtsrat. Dort wurde es einstimmig abgelehnt, damit war die Sache vom Tisch."

Was der FCB-Manager sonst noch zu sagen hat

Hoeneß schließt nun in der Sächsischen Zeitung aus, dass der FC Bayern in den nächsten Jahren Mitglied einer Super League wird: "Da gibt es einen klaren Beschluss, und da wird auch nicht dran gerüttelt."

Eine Beraterfirma soll Real Madrid im Oktober Pläne für die Einführung einer Superliga als Konkurrenz zur Champions League vorgelegt haben, hatte der Spiegel am Freitag vergangener Woche berichtet. Stichwort: Footballleaks. Demnach sei vorgesehen, dass 16 Topclubs, darunter der FC Bayern München, im Laufe dieses Monats eine bindende Absichtserklärung unterzeichnen. Zudem soll der Club 2016 die Möglichkeiten eines Bundesliga-Ausstiegs rechtlich geprüft haben. 

Dass Hoeneß gegen unliebsame Presse vorgehen möchte, hat er öffentlichkeitswirksam Mitte Oktober verkündet. Die Medienschelte der Bayern hallte noch lange nach …

dpa/ps

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