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Ende einer Allianz
Funke und Springer beenden ihr Vermarktungs-Joint-Venture

Nach fünf gemeinsamen Jahren ist bei Media Impact zum 31. August mit der Zusammenarbeit Schluss. In Zukunft wollen die Partner nur noch auf "Mandatsebene" miteinander kooperieren.

Text: W&V Redaktion

20. Januar 2020

Alles anders bei Media Impact: Funke und Springer gehen getrennte Wege.
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Spekulationen über die Zukunft von Media Impact, des Vermarktungs-Joint-Ventures von Axel Springer und der Funke Mediengruppe, gab es bereits seit Monaten. Jetzt ist es fix: Die Allianz der beiden Häuser wird aufgelöst – das machten sie jetzt in einer gemeinsamen Mitteilung offiziell.

Demnach ist nach fünf gemeinsamen Jahren am 31. August 2020 Schluss. Beide Verlage wollen sich künftig "stärker auf ihre jeweils eigenen vermarktungsstrategischen Schwerpunkte konzentrieren" und im Zuge dieser Ausrichtung "außerhalb der Joint Venture-Strukturen Wachstumspotenziale flexibler realisieren."

Ganz gehen die beiden jedoch nicht getrennte Wege – auf Mandatsebene will man weiter zusammenarbeiten. Das Konstrukt soll dann künftig so aussehen: Media Impact wird sich auf die crossmediale Vermarktung des Zeitungs- und Digitalportfolios von Axel Springer sowie einzelner Mandanten fokussieren.

Künftig mit Mandat

Media Impact wird außerdem für Funke im Rahmen einer Mandatserteilung ab dem 1. September 2020 Vermarktungsleistungen für die regionalen Tageszeitungen sowie im Rahmen der Kooperation mit Ad Alliance auch für Digitalportfolios der Essener erbringen.

Gleichzeitig gibt Media Impact die Vermarktung seines Zeitschriftenportfolios ab. Das betrifft neben den Titeln der Funke Mediengruppe auch die Zeitschriften der Auto-, Computer- und Sport-Gruppe von Axel Springer. Sie werden ab 1. Mai 2020 durch B&M Marketing betreut.

Wie die Vermarktung des Funke-Zeitschriftenportfolios aussehen soll, ist noch nicht bekannt. Details hierzu sollen in Kürze verkündet werden.

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