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USA
Gedrucktes Oprah Winfrey Magazin wird eingestellt

Nach 20 Jahren ist Schluss: Die Moderatorin Oprah Winfrey beendet die Herstellung des Magazins O in gedruckter Form. Stattdessen wandern die Inhalte komplett ins Internet. Die letzte Ausgabe erscheint im Dezember.

Text: W&V Redaktion

28. Juli 2020

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Die Entertainerin Oprah Winfrey ist dermaßen bekannt, dass ihr als Marke ein Buchstabe genügt: O, The Oprah Magazine nannte sie das Heft, das zwanzig Jahre lang ihre TV-Karriere begleitet hat. Nun endet die Print-Ära. Das Dezember-Heft ist das letzte, das in gedruckter Form erscheint.

"Nachdem die Marke O, The Oprah Magazine jetzt ihren zwanzigsten Geburtstag feiert, haben wir uns überlegt, wie es weitergehen könnte. Die Partnerschaft und die Marke werden bleiben", lässt der Verlag Hearst verlauten. Er sieht es als natürlichen Schritt. Immerhin hat sich Winfrey ein Online-Pubklikum von acht Millionen Menschen erarbeitet, unter anderem auch mit Video- und Social-Content. "Wir werden weiter in diese Plattform investieren", so die Zusage.

Die abnehmende Popularität der Zeitschrift hat schon vor längerem eingesetzt. Ein wichtiger Einschnitt war die Einstellung der TV-Talkshow im Jahr 2011.

Das Heft war 2000 als Joint Venture zwischen Winfreys Harpo Productions und Hearst gestartet und erfreute sich besonders in den Anfangsjahren großer Beliebtheit. Die Auflage lag bei bis zu drei Millionen, Ende 2019 war sie 2,3 Millionen. Aktuell liegt sie bei um die 230.000


Autor: Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt". 

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