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Kreation des Tages
Gefährliche Begegnung mit der Mocro Maffia

Der Streaming-Anbieter Joyn hat sich mit Kolle Rebbe und German Wahnsinn eine Marketing-Aktion ausgedacht, bei der sich Passanten plötzlich in der kriminellen Welt der Serie "Mocro Maffia" wiederfinden.

Text: W&V Redaktion

23. November 2020

Unerwarteter Anruf - dank innovativer Ultraschall-Technologie.
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Da sitzt man nichts ahnend an der Bushaltestelle … und plötzlich klingelt das Handy. Am anderen Ende der Leitung: Ein Gangster, der Geld fordert ("Her mit der Kohle!") oder den arglos Wartenden gar als Drogenkurier einsetzen will. Wie in aller Welt kann man so schnell in die kriminelle Szene geraten? Eine gefährliche Verwechslung?

Natürlich nicht. Die Begegnung harmloser Passanten mit den Gangstern ist eine unkonventionelle Werbeaktion, mit der die Streaming-Plattform Joyn den Start der zweiten Staffel von "Mocro Maffia" am 26. November ankündigt – eine niederländische Erfolgsserie, in der Kleinkriminelle ins Big Crime-Business aufsteigen möchten.

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Zusammen mit der Agentur Kolle Rebbe hat sich Joyn dafür den "Ultrasonic Maffia Call" ausgedacht, der zeigt, wie schnell man in üble Verstrickungen geraten kann. Gemeinsam mit dem Studio German Wahnsinn wurde dafür eine innovative Technologie eingesetzt, dank derer man Smartphones über Ultraschall fernsteuern kann – ein technisches Schlupfloch, das wohl auch legal ist.

Und so funktioniert der Trick: Die Kampagnenverantwortlichen verbauten einen entsprechenden Ultraschalllautsprecher in das Wartehäuschen an einer Bushaltestelle. Dieser Lautsprecher gibt Sprachbefehle an das Smartphone, die für das menschliche Gehör nicht wahrnehmbar sind. In diesem Fall den Befehl, die Telefonnummer des Gangsters via Videotelefonie zu wählen.

Dadurch wird der Gangster unbemerkt angerufen und erscheint plötzlich auf dem entsprechenden Smartphone. Die Angerufenen reagieren darauf ganz unterschiedlich: Einige wirken verängstigt und verlassen fluchtartig die Haltestelle. Andere folgen irritiert den Anweisungen des Gangsters - oder werden ausfällig. Ein Plakat zum Staffelstart von "Mocro Maffia", das an der Bushaltestelle aufleuchtet, löst die Situation schließlich auf.

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Die Anwendung dieser Technologie für Werbezwecke ist eine Neuheit. Bisher fand die Technik, die von Kolle Rebbe in Kooperation mit German Wahnsinn weiterentwickelt wurde, nur unter Laborbedingungen und auf kurze Distanz Anwendung. Nach langer Recherche und aufwendiger Entwicklung wurden die idealen Frequenzen herausgefunden und die perfekten Lautsprecher bestimmt, um unbemerkt mit den Smartphones der Statisten interagieren zu können. Ein Entwicklungsprozess, der insgesamt über ein Jahr dauerte.

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Klassischer Kampagnen-Start am 26. November

Wie der Spaß bei den Passanten ankam, hat Joyn in kurzen Clips dokumentiert. Die Teaser-Phase startete am 20. November über die Social-Media-Accounts von Joyn auf Instagram und Facebook: drei kleine Content-Snippets, die die Storyline erzählen und sukzessive die Aufmerksamkeit auf die Aktion lenken.

Am 23. November wird die Teaser-Phase dann von der Veröffentlichung des Online-Clips, der die gesamte Aktion erklärt, abgelöst. Der Clip sowie ein zugehöriges Making-Of werden ebenfalls auf Instagram und Facebook sowie auf Youtube veröffentlicht. Ab dem Start der zweiten Staffel von "Mocro Maffia" am 26. November beginnt dann die klassische Bewerbung des Formats in Form von Content-Marketing in TV, Online, Social Media und Print.

Die Credits:

Marketing Joyn: Richard Biller, Isabell Hein, Ann-Kathrin Wüst

Kreation: Kolle Rebbe GmbH: Mark Köhler, Leonhard Keller, Antje Dorenbusch, Marc Hughes

Technische Umsetzung: German Wahnsinn GmbH

Filmproduktion: Markenfilm Hamburg GmbH: Anton Oelssner, Jens Holzgreve


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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