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Apps, Paywalls, E-Paper der Verlage
Geld für Paid Content bei Print sitzt immer lockerer

2018 haben vor allem Zeitungsleser viel für Digitales bezahlt: Verlage haben laut "pv digest" ihren Umsatz mit Paid Content gegenüber dem Vorjahr um fast ein Viertel gesteigert.

Text: W&V Redaktion

9. Januar 2019

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Mit digitaler Presse haben deutsche Verlage im vergangenen Jahr geschätzt 396 Millionen Euro umgesetzt. Der Vertriebstitel "pv digest" errechnet im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum in Höhe von 24 Prozent. Für 2013 - zur ersten Markteinschätzung - hatte der Dienst noch rund 140 Millionen Euro Umsatz ermittelt.

Mehr als 75 Prozent der Umsätze aus dem Verkauf digitaler Presseangebote gehen demnach auf E-Paper, Paywalls und Apps von Tageszeitungen zurück. Zeitschriften hinken deutlich hinterher: Mit Paid Content generieren Publikumszeitschriften "nach unserer Schätzung etwa genauso viele digitale Bezahlumsätze wie die sechs überregionalen Tageszeitungen", analysiert "pv digest".

Der Paid-Content-Markt ist übrigens weiterhin maßgeblich geprägt von Springer und der Marke Bild, wie die Grafik offenbart:

 

Inzwischen bieten laut dem Verlegerverband BDZV 214 deutsche Zeitungen Inhalte hinter einer Paywall oder in digitaler Form an.

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