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Mediennutzung
Generation Z: Von wegen nur Smartphone

Die Teenies von heute sind gar nicht so sehr die Generation Smartphone. Vielmehr jonglieren sie als Medienprofis gekonnt mit verschiedenen Medien.

Text: W&V Redaktion

13. August 2018

Diese Social Media-Kanäle sind für die Jungen am wichtigsten.
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Auch wenn die Generation Z viel am Smartphone hängt, sie ist vielseitiger als ihr Ruf. Die Digital Natives sind absolute Medienprofis, konstatiert die aktuelle "Bravo-Mediennutzungsstudie": Alle Medienkanäle gehören zu ihrem Leben dazu und die 10- bis 19-Jährigen wissen sehr genau, was sie für welche Zwecke nutzen.

Die große Mehrheit der Befragten – über 80 Prozent – nutzen Internet, Soziale Medien und TV, Radio hören über zwei Drittel  - die Mädchen zu 68 Prozent, die Jungen zu 65 Prozent. Auch Print ist noch nicht veraltet. 72 Prozent der Mädchen lesen Zeitschriften, 67 Prozent lesen Bücher. Die Jungen tun dies in einem Verhältnis von 72 Prozent und 48 Prozent. Tageszeitungen spielen jedoch nur noch für jedes vierte Mädchen und jeden dritten Jungen eine Rolle.

Aktuelle Nachrichten beziehen laut der Bauer-Studie fast Dreiviertel der Mädchen (70 Prozent) und zwei Drittel der Jungs (64 Prozent) überwiegend via Fernsehen, gefolgt von Radio, Internet und Tageszeitungen. Das Internet nutzt die große Mehrheit der Mädchen und Jungen (70 Prozent bzw. 66 Prozent) vor allem für Themen rund um Schule, Ausbildung und Beruf. Über Mode und Beauty informiert sich die Hälfte der Mädchen in den sozialen Medien (59 Prozent bzw. 65 Prozent) und in Zeitschriften (57 Prozent bzw. 52 Prozent). Beide Medienkanäle sind für über 40 Prozent der Mädchen zudem Informationsquelle für Tipps rund um Ernährung sowie Fitness- und Sporttipps.

Beauty und Mode sind für die männlichen Teenies kein Thema.  Aber über die Hälfte nutzen das Internet und die Social-Media-Kanäle für Informationen rund um Computerspiele & Gaming, jeder vierte Junge informiert sich hierüber in Zeitschriften.

Rund um die Uhr erreichbar

Fast jeder Jugendliche hat heute ein Smartphone und ist damit immer online. Whatsapp, Instagram und Snapchat sind dabei die am häufigsten genutzten Social Media-Apps der Mädchen, gefolgt von Youtube. Für die Jungen ist Youtube nach Whatapp die am häufigsten genutzte App: Instagram und Snapchat folgen auf den Rängen. Aber es gibt auch Social Media-Kanäle, die an Bedeutung verlieren: Facebook, Twitter, Pinterest und Musical.ly (jetzt Tik Tok) fallen stark zurück, sowohl bei den männlichen als auch bei den weiblichen Teenagern.

"Zeitschriften sind der Premiumkanal, ein Stück Luxus, für den sie zum Kiosk laufen und ihr Taschengeld ausgeben", resümmiert "Bravo"-Redaktionsleiterin Yvonne Huckenholz.

Die Umfrageergebnisse der "Mediennutzungsstudie 2018" basieren auf einer Erhebung im Youth Insight Panel der Bauer Media Group, bei der 863 Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 19 Jahren teilgenommen haben.

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