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Heidi Klum
Germany's next Topmodel entsteht in Europa

Gesundheit geht vor. In den USA könnte Pro Sieben wohl nicht so spontan auf die steigenden Corona-Infektionszahlen reagieren. Heidi Klum und ihre Models drehen deshalb in Europas Modemetropolen.

Text: W&V Redaktion

2. Oktober 2020

So werben die GNTM-Kandidat*innen um Publikum.
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Corona macht's möglich. Zum ersten Mal in seiner Geschichte wird "Germany's next Topmodel" in Europa gedreht. Das meldet ProSieben. Die Nachwuchsmodels reisen in der 16. Staffel von #GNTM in die Modemetropolen des Kontinents. Modelchefin Heidi Klum freut sich schon: Auch wenn 2020 ein Jahr mit extrem vielen Hindernissen sei, würden sie und ihr Team alles dafür tun, damit die Reise sicher, aber natürlich auch unterhaltsam werde.

Alle Mädchen dürfen

Gesundheit gehe eben vor, sagt ProSiebens Senderchef Daniel Rosemann : "Wir haben uns entschlossen, die kommende Staffel von #GNTM komplett in Europa zu produzieren, weil wir von hier aus schnell auf die aktuelle Lage reagieren können". Die USA, wo die Show sonst entsteht, sind das welteit mit am stärksten von der Covid-19-Pandemie betroffene Land.

Queen of Drags mit dem Moderationsteam Conchita Wurst, Heidi Klum und Bill Kaulitz

Eine weitere Neuerung: Heidi Klum hat das Casting nochmal weiter geöffnet. "In diesem Jahr habe ich das veraltete Schönheitsideal komplett über den Haufen geworfen und allen Mädchen - ob groß oder klein, jung oder alt - die Chance gegeben, sich bei mir vorzustellen."

Queen of Drags kommt 2021

Germany's next Topmodel stand immer wieder in der Kritik, mit einem überkommenen Schönheitsideal junge Frauen unter Druck zu setzen. In den vergangenen Jahren hat Klum ihre Aufnahmekritierien aber immer weiter gelockert und zum Beispiel auch Trans*-Models eingeladen.

"Germany's next Topmodel - by Heidi Klum" läuft im Frühjahr 2021 auf ProSieben. Klum wird im kommenden Jahr aller Voraussicht nach auch wieder die Show "Queen of Drags" moderieren.

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Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.

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