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Höhere Frequenz
Harper's Bazaar vergrößert sein Angebot

Die deutsche Ausgabe des Fashion-Magazins erscheint künftig elf Mal jährlich. Das digitale Angebot der Marke wächst ebenfalls: Im neuen Podcast spricht Rebecca Casati mit Gästen über Kulturelles.

Text: W&V Redaktion

8. Februar 2021

Harper's Bazaar baut aus.
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Eher ungewöhnlich in Corona-Zeiten: Während manche Zeitschriften ihre Erscheinungsweise reduzieren, hat sich Hubert Burda Media bei einem Magazin für die entgegensetzte Variante entschieden: Die deutsche Ausgabe des Fashion-Titels Harper’s Bazaar wird künftig häufiger erscheinen. Genauer: Die bislang zehn jährlich erscheinenden Hefte werden um eine Ausgabe aufgestockt. Die zusätzliche elfte Ausgabe wird in diesem Jahr am 10. November erscheinen. Bei Burda habe man sich zu diesem Schritt entschieden, "weil wir sehen, dass gut geführte Medienmarken im Leser- als auch im Werbemarkt gefragt sind – und das auch in herausfordernden Zeiten", so Brand Director Elfi Langefeld.

Neben der begleitenden Marktforschung dürfte auch die Auflagenentwicklung den Entschluss untermauert haben: Im vierten Quartal 2020 lag Harper’s Bazaar laut IVW bei 58.633 verkauften Heften rund vier Prozent über dem Vorjahresquartal. Neben dem Einzelverkauf steigerte sich auch die Zahl der Abonnenten: Sie liegt laut IVW knapp sechs Prozent über dem Vorjahresquartal. Online erreicht die begleitende Website aktuell über vier Millionen Visits (IVW online 10/2020).

Auch das digitale Angebot wird daher erweitert: Die Zeitschrift wartet ab sofort auch mit einem Podcast auf. Im neuen Podkalender spricht die Journalistin und Lektorin Rebecca Casati einmal im Monat mit einem ausgewählten Gast über aktuelle Kultur-Highlights. In der ersten Folge ist Juliane Wieler zu Gast, vielen wohl eher unter dem Namen Jule Wasabi bekannt. Die Hip-Hop-Expertin und Podcasterin spricht mit Rebecca Casati unter anderem über Astrologie, den Clubhouse-Hype und neue Serien, die sich mit (Paar-)Therapie befassen. Der Podkalender erscheint ab sofort Anfang jeden Monats.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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