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Königliche PR-Strategie
Harry und Meghan sperren die britische Klatschpresse aus

Der Herzog und die Herzogin von Sussex starten das Jahr 2020 mit einem Befreiungsschlag. Nicht nur von den königlichen Pflichten wollen sie sich loseisen. Auch die britische Klatschpresse wird nicht mehr bedient wie früher.

Text: Anonymous User

9. Januar 2020

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Der Herzog und die Herzogin von Sussex forcieren ihren Kampf gegen die britische Klatschpresse. Bei offiziellen Auftritten des Paares soll künftig nicht mehr das "Royal Rota"-Prinzip greifen, bei dem alle in einem fest definierten Pool aufgeführten Journalisten und Medien automatisch Zugang zu einem Event erhalten, berichtet der Guardian.

Stattdessen wollen Harry und Meghan bestimmten Medienvertretern den Zugang verweigern und verstärkt über soziale Kanäle direkt mit der Öffentlichkeit kommunizieren. Zudem wollen sie mehr mit Medien der Grasswurzelbewegung kooperieren, junge, aufstrebende Journalisten zu speziellen Termin einladen und auch bei der Veröffentlichtung von offiziellen Fotos des Paares sicherstellen, dass die Klaschpresse damit kein Geld mehr verdient.

Diese News verbreitete das Paar über seine offizielle Website. Gleichzeitig gaben beide auf Instagram bekannt, sich künftig von ihren Rollen als Mitglieder des britischen Königshauses zurückzuziehen und ein selbstfinanziertes Leben anzustreben, das sie in Großbritannien und Nordamerika zugleich führen wollen. Prinz Harry hatte im Oktober vergangenen Jahres der britischen Klatschpresse vorgeworfen, eine rücksichtslose Kampagne gegen seine Frau zu fahren und die Befürchtung geäußert, Meghan könne daran zerbrechen wie einst seine Mutter Diana. 

Die königliche Familie, die zumindest in Teilen von der Ankündigung überrascht worden sein soll, soll "not amused" reagiert haben. Offiziell ließ der Hof verlauten: "Die Gespräche mit dem Herzog und der Herzogin von Sussex befinden sich noch in einem frühen Stadium. Wir verstehen ihren Wunsch, einen anderen Ansatz zu wählen. Aber dies sind komplizierte Themen, die Zeit brauchen, um sie zu bearbeiten."


Autor: W&V Redaktion

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