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Mega-Deal
Harry und Meghan werden Podcaster

Michelle und Barack Obama machen es bereits - Meghan und Harry ziehen nach: Die Herzogin und der Herzog von Sussex produzieren mit ihrer neuen Firma "Archewell Audio" Podcasts für Spotify.

Text: Anonymous User

16. Dezember 2020

Meghan und Harry produzieren mit Archewell Audio Podcasts für Spotify
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Mit klassischen Medien - insbesondere der britischen Klatschpresse - stehen die beiden in die USA ausgewanderten Royals Prinz Harry und Meghan Markle bekannterweise eher auf (juristischem) Kriegsfuß und kündigten in dieser Hinsicht im April 2020 "Zero Engagement" an. An Streaming-Medien hingegen scheinen sie ihr Herz verloren oder zumindest verkauft zu haben. Nach einem Vertrag mit dem Video-Streaming-Dienst Netflix veräußerten die beiden jetzt die exklusiven Streaming-Rechte für Podcasts an die schwedische Plattform Spotify. Die Partnerschaft ist auf mehrere Jahre angelegt.

"Was wir an Podcasts lieben, ist, dass es uns alle daran erinnert, uns einen Moment Zeit zu nehmen und wirklich zuzuhören", teilte das Paar mit. "Denn wenn wir einander zuhören und die Geschichten der anderen hören, werden wir daran erinnert, wie sehr wir alle miteinander verbunden sind." Dass Spotify für den Lizenzvertrag vermutlich Millionen zahlte, dürfte der Liebe zu Podcasts allerdings auch keinen Abbruch getan haben. Noch in diesem Jahr wollen sich Meghan und Harry hinter die Mikrofone werfen und eine Spezialfolge für die Weihnachtsfeiertage produzieren. Dazu wurde eigens die Firma "Archewell Audio" gegründet, die auch für andere Podcasts produzieren soll. Spotify-Nutzer sollen die "aufbauenden und unterhaltsamen Geschichten" der Royals kostenlos abrufen können.

Für Spotify zahlte sich die Investition schon kurz nach Bekanntwerden des Deals aus: Der Börsenwert stieg um zwei Prozent. Was der Podcast-Vertrag der Herzogin und dem Herzog von Sussex an Umsatz einbringt, darüber wurde Stillschweigen vereinbart. Zum Vergleich: Der Deal mit Netflix soll dem Paar Mediengerüchten zufolge einen dreistelligen Millionenbetrag in die Kasse gespült haben.


Autor: W&V Redaktion

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