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Türkei
Hürriyet steht vor dem Verkauf

"Hürriyet" bedeutet auf Türkisch so viel wie "Freiheit". Jetzt könnte das Blatt in regierungsnahe Hände fallen.

Text: Anonymous User

22. März 2018

Hürriyet könnte ein Verkauf drohen.
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Der türkische Mischkonzern Dogan erwägt laut eines Berichts der Wirtschaftswoche den Verkauf seiner Mediensparte, darunter die türkischsprachige Tageszeitung Hürriyet und der Nachrichtensender CNN Türk. Käufer soll die eher regierungsnahe Demirören-Gruppe sein. Mit dem Deal, so befürchten Beobachter, könnte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan seine Präsenz in den Medien noch weiter verstärken. Seit 2016 werfen Bürgerrechtler und westliche Nato-Partner der Türkei wiederholt mangelnde Pressefreiheit und Einschränkung der Menschenrechte vor.

Dogan, dem Erdogan eine Ablehnung der regierenden Partei AKP unterstellt, kam schon einmal mit der Demirören-Gruppe ins Geschäft: Nachdem das Unternehmen wegen ungezahlter Steuern eine Strafe in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar bezahlen musste, musste Dogan bereits Milliyet und Vatan verkaufen. 

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