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Upday-Studie
Im Corona-Jahr sind Nachrichten gefragt wie nie

2020 war das Jahr der Nachrichten. Dieser Trend lässt sich auch in anderen Ländern beobachten, wie eine Auswertung der zum Medienkonzerns Axel Springer gehörenden News-App Upday ergibt.

Text: W&V Redaktion

7. Januar 2021

In den "Top News" war "Corona(virus)" länderübergreifend das Schlagwort, das 2020 bei Upday am häufigsten vorkam.
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Viele Medienhäuser in Deutschland haben im Corona-Jahr 2020 ein steigendes Interesse von Nutzern an Nachrichten verzeichnet. Dieser Trend lässt sich auch in anderen Ländern beobachten, wie eine Auswertung der News-App "Upday" des Medienkonzerns Axel Springer auf Samsung-Geräten nahelegt.

In einem Bereich, bei dem ein Algorithmus auf die persönlichen Vorlieben der Nutzer zugeschnitten Artikel vorschlägt, waren in Deutschland, Spanien und Frankreich im Jahr 2019 noch die Themen Mode, Beauty und Lifestyle am erfolgreichsten - 2020 war es die Rubrik "News", wie der Konzern am Donnerstag in Berlin mitteilte. Auch die Kategorie "Politik" kletterte in dem persönlichen App-Bereich in Deutschland, Italien, Großbritannien und Spanien in einem Ranking jeweils etwas weiter nach oben. Die App bindet als Aggregator-Plattform europaweit insgesamt mehr als 5000 Quellen ein.

Schon früh nach dem Start der ersten großen Corona-Einschränkungen im Frühjahr 2020 zeichnete sich in Deutschland ab, dass das Interesse an Nachrichten sowohl im Print- und TV-Bereich als auch im Internet größer wird. Die "Tagesschau" im Ersten etwa hatte im vergangenen Jahr viel mehr Zuschauer als im Vorjahr. Viele Verlage verzeichneten auch steigende Digital-Abonnenten-Zahlen.

Corona und US-Wahl beherrschten Nachrichten in Deutschland  

In den "Top News" war "Corona(virus)" länderübergreifend das Schlagwort, das im vergangenen Jahr bei Upday am häufigsten vorkam. Im Gegensatz zu Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien, wo sich die Top-5-Schlagworte alle auf Corona beziehen, lagen in Deutschland Themen rund um "Trump" auf dem zweiten Platz. Dahinter folgen "Neuinfektionen", "Bayern" und "Infizierte". (ak/dpa)

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