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Anti-Mobbing-Kampagne
Influencer gehen zur Schule - für einen guten Zweck

Im Rahmen der Initiative Nandini besuchen Social-Media-Stars ab sofort Schulklassen, um sie bei alltäglichen Problemen wie Cybermobbing, Body Positivity und Mediennutzung zu beraten.

Text: W&V Redaktion

30. Oktober 2020

Influencerin Farina Opoku unterstützt das Projekt.
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Die gemeinnnützige Organisation Nandini, 2019 von Natalie Nothstein aus der Taufe gehoben, startet zusammen mit bekannten Influencern eine bundesweite Schulinitiative, die über die Themen BodyPositivity, SelfLove und Mobbing in den Sozialen Medien aufklären soll. Dafür gehen die Initiatoren vor Ort in die Schulen – soweit das im Rahmen der Pandemie möglich ist.

Nandini-Gründerin Natalie Nothstein.

Im Vorfeld des Projekts, das unter dem Motto "You are you. That’s your Superpower" läuft, wurde auch eine Online-Umfrage durchgeführt, bei der nach den beliebtesten Influencern und Social-Media-Stars der Zielgruppe gefragt wurde.

Einige davon sind nun dabei. Etwa bei dem Panel, das zum Auftakt der Aktion am 30. Oktober im Rahmen der "Medienscouts Convention 2.0", einem Projekt der Landesanstalt für Medien NRW, virtuell stattfindet. Dort schalten sich unter anderem die Influencerin Farina Opoku alias NovaLanaLove und Tiktok-Star Dalia Mya zu. Sie werden von Ann-Katrin Schmitz aka Himbeersahnetorte interviewt – auch zum Berufsbild des Influencers. Weitere prominente Überraschungsgäste sind angekündigt.

Ann-Katrin Schmitz aka Himbeersahnetorte

Weitere Stars sind angefragt

Bei den Vor-Ort-Schulbesuchen, die nach der Auftaktveranstaltung folgen sollen, sind ebenfalls Influencer mit von der Partie – auch andere bekannte Größen der Szene sind dafür bereits im Gespräch. Bei jedem Besuch bekommen die Schüler einen Wochenplaner, der sie täglich daran erinnern soll, dass man "gut ist, so wie man ist." Zudem werden verschiedene Hilfs-Organisationen vorgestellt, bei denen man sich anonym melden kann. 

Wer eine Schule für einen Besuch vorschlagen will, kann das auf der Website der Initiative tun. Das ist nicht nur auf Schüler begrenzt – auch Lehrer, Direktoren, Eltern oder Geschwister können ihre Vorschläge abgeben.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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