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#FreeNipples
Insta zensiert Madonna – die ist stinksauer

Dass Popstar Madonna gerne und viel Haut zeigt, ist seit den 80er-Jahren bekannt. Man sollte meinen, ein Busenblitzer sei heute kein Aufreger mehr – doch weit gefehlt. Ihre Bilder wurden auf Insta umgehend gelöscht.

Text: W&V Redaktion

26. November 2021

Die Queen of Pop ist seit jeher für freizügige Looks bekannt
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Als die Queen of Pop nun eine Reihe freizügiger Fotos auf Instagram veröffentlichte, löschte das soziale Netzwerk die Bilder umgehend. Madonna ist stinksauer über die Zensur von Instagram, denn die Social-Media-Plattform hatte ihren kompletten Post samt der zehn Fotos "ohne Vorwarnung oder Benachrichtigung" entfernt. Überraschend ist dies nicht, steht Instagram seit Jahren unter dem Hashtag #FreeNipples in der Kritik, denn: Die Plattform akzeptiert keine Bilder, auf denen auch nur der Ansatz einer weiblichen Brustwarze zu sehen ist – bei Männern hingegen sind oben-ohne-Fotos kein Problem.

Doch Madonnas Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Die 63-Jährige lud ihren Post erneut auf Instagram hoch – das Bild des Anstoßes zensierte sie selbst mit einem kleinen Herz. Zu ihren Bildern schrieb die Sängerin: "Es erstaunt mich immer noch, dass wir in einer Kultur leben, die es erlaubt, jeden Zentimeter des weiblichen Körpers mit Ausnahme einer Brustwarze zu zeigen. Als wäre das der einzige Teil der Anatomie einer Frau, der sexualisiert werden könnte. Die Brustwarze, die das Baby nährt!"

Nipplegate spaltet die Social-Media-Community

Auf Madonnas Bildern räkelt sich die Künstlerin in sündigen Dessous, mit Netzstrumpfhose und Louboutin-High-Heels in ihrem Bett. Über ihr schwebt ein Engel an der Wand, der dieser Szenerie allerdings nicht zu mehr Unschuld verhelfen kann.

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In den Kommentaren zu ihrer erotischen Bilderreihe springen Madonna zahlreiche Fans zur Seite und feiern ihren Einsatz gegen die Zensur von Instagram. "Freiheit für alle Brustwarzen!" und "Ende dem Patriarchat" fordern viele Follower.

Aber es gibt auch kritische Stimmen, die Madonnas provokante Inszenierung nicht gutheißen: Als "Nipplegate" bezeichnet eine Userin den Post, andere finden die Fotos einfach nur peinlich und unsexy, auch über die stark verjüngte Optik wundern sich einige ihrer knapp 17 Millionen Follower. "Und dann ist es plötzlich nicht mehr sexy, es ist tragisch. Madonna, du kannst doch in Würde altern."


Autor: Hannah Klaiber

Hannah Klaiber führt seit 2011 die Schmier & Fink UG in München und Berlin, die seit jeher auf das "Star Wars"-Motto setzt: "Do… or do not. There is no try." Bevor sie sich mit ihrer Redaktionsagentur den größten beruflichen Traum erfüllt hat, tobte sie sich unter anderem als Head of Entertainment Department beim Condé Nast-Verlag aus. Dafür, dass es auch in ihrer Freizeit nie langweilig wird, sorgen ihre zwei Hunde Lumi und Averell genauso wie ihre Arbeit als ehrenamtliche Sanitäterin.

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